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Handball: Der Stand der Dinge bei der HSG Alpen/Rheinberg

Handball : HSG Alpen/Rheinberg: Frauen-Trainer Sebastian Elbers will Vorsitzender werden

Alexander Dillenburg wird bei der nächsten Jahreshauptversammlung nicht für das Amt an der Spitze kandidieren. Für die kommende Saison will der Verein zehn Mannschaften melden. Das Männer-Team hat sich entschieden, in die Kreisliga abzusteigen.

Seit Wochen hatte Sebastian Elbers keinen persönlichen Kontakt mit seinen Spielerinnen. Die Kaderplanung beim Handball-Verbandsligisten HSG Alpen/Rheinberg gestaltet sich daher schwierig. Fest steht, dass Elbers Trainer der Frauen-Truppe bleibt. Die Männer-Mannschaft, die beim Saison-Abbruch Tabellenletzter der Bezirksliga war, hat sich entschieden, abzusteigen. Für die anstehende Kreisliga-Spielzeit sucht Coach Frank Conrad zur Unterstützung noch einen Trainerkollegen, weil Andreas Kugler nicht weitermacht.

Personelle Änderungen wird’s im Vorstand der HSG Alpen/Rheinberg geben. Auf der nächsten Mitgliederversammlung, die von Mitte März auf einen unbestimmten Termin verschoben worden war, tritt Alexander Dillenburg bei den Wahlen nicht mehr an. Somit muss ein neuer Vorsitzender gefunden werden. Sebastian Elbers, aktuell Jugendwart, hat signalisiert, sich zum HSG-Chef wählen zu lassen. Der 28-Jährige teilte weiter mit, dass zehn Mannschaften für die neue Meisterschaftssaison gemeldet wurden – wann immer sie auch anfangen wird. Allein sieben Nachwuchs-Teams sollen dann an den Start gehen.

Bei den HSG-Frauen steht bislang nur fest, dass Julia Sallach aufhört. Bei den Männer liebäugelt Linksaußen Florian Scheffers mit einem Vereinswechsel. „Er möchte gerne höher spielen. Den Wunsch kann ich nachvollziehen“, sagt Conrad. Alle anderen Spieler würden der HSG treu bleiben.