Fussball : Pascal Tepass widerspricht allen Gerüchten

Fußball-Stadtmeisterschaft Wesel: SV Ginderich trotzt Viktoria Wesel ein 2:2 ab, aber der Coach ärgert sich über Rote Karte.

Die erste große Überraschung bei der Weseler Fußball-Stadtmeisterschaft ist perfekt. Im zweiten Gruppenspiel kam der Landesligist PSV Wesel auf der Anlage des SV Bislich nicht über ein 1:1 (1:0) gegen den B-Ligisten GW Flüren hinaus. Nun gibt es zwischen diesen beiden Kontrahenten der Gruppe A ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Einzug in das Finale am Sonntag um 16 Uhr.

Nun muss voraussichtlich ein Kantersieg gegen den C-Ligisten SV Ginderich her, um die Chance auf die Titelverteidigung zu wahren. „Auf der Anlage hatte die Runde gemacht, dass Ginderich am heutigen Freitag nicht antritt“, sagte Assfelder. „Das habe ich auch gehört, doch dies ist absoluter Humbug. Wir laufen gegen den PSV auf“, sagte Ginderichs Trainer Pascal Tepass zu den Gerüchten.

Die Chance auf eines der beiden Endspiele vergab Viktoria Wesel. Gegen den SV Ginderich reichte es nur zu einem 2:2 (1:1). Auch den Einzug ins kleine Finale hat Wolfgang Hartje zu den Akten gelegt. „Da müssten wir ja 6:0 gegen GW Flüren gewinnen“, sagte der Viktoria-Coach.

Hartje hatte gegen Ginderich die jungen Wilden aufgeboten. „Das war ein schwaches Spiel von beiden Seiten und ein Lernprozess für meine jungen Akteure“, so Wolfgang Hartje. Besonders ein Leitwolf habe seinem Team gefehlt, das nach 18 Minuten durch Dimitrios Stathoulidis mit 1:0 in Führung gegangen war. Doch fast postwendend glich Jonas Gossner für den C-Ligisten aus.

„Nach der Pause hatten wir uns etwas vorgenommen, aber das Team war zu jung“, sagte Hartje. Erneut hatte seine Elf durch Peter Geilenkirchen vorgelegt (55.), doch Andre Scholten besorgte den Endstand (57.). Ginderichs Tolgay Karakus sah noch die Rote Karte wegen Schiedsrichter-Beleidigung (59.). „Das hat mich am meisten geärgert“, stellte Pascal Tepass fest. Ansonsten war der Gindericher Coach mit der Leistung „ganz zufrieden. Das 2:2 geht für beide Seiten auch vollkommen in Ordnung.“

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