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Leichtathletik: Gute Aussicht auf einige Medaillen

Leichtathletik : Gute Aussicht auf einige Medaillen

Heute und morgen treffen sich die Leichtathleten in der Leverkusener Halle im Stadtteil Monfort. Auf dem Programm stehen die Nordrhein-Meisterschaften der Frauen und Männer sowie in den Jugendklassen U18 und U20.

Nachdem zuletzt die Senioren im Leichtathletikverband Nordrhein (LVN) um die Landestitel in der Halle gekämpft hatten, treffen sich an diesem Wochenende in der Leverkusener Halle im Stadtteil Monfort die Frauen und Männer sowie die U18- und U20-Jugendlichen. Darunter sind auch eine Reihe von Sportlern des SV Sonsbeck. Regional gesehen stellt der SVS das größte Kontingent an Teilnehmern. Die Farben des TuS Xanten und der LG Alpen werden von jeweils nur einem Athleten vertreten. Das aber ist deshalb erwähnenswert, weil es sich mit Tim Schüttrigkeit und der frisch vermählten Riccarda Schlimnat (geborene Aengenendt) um zwei Langstreckler handelt, die sich meistenteils im Gelände und auf der Straße aufhalten.

Schüttrigkeit, der zuletzt beim Adventslauf in Emmerich über die zehn Kilometer mit einer kleinen 33er Zeit eine neue persönliche Bestmarke aufgestellt hatte, kündigte bereits im vergangenen Jahr an, mit Beginn der neuen Saison, seiner letzten als Jugendlicher, noch einmal auf der Bahn angreifen zu wollen. Über die für ihn eigentlich etwas zu kurzen 1500 Meter setzte der 19-Jährige das bereits erfolgreich um. Hauchdünn unterbot er die Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften im mecklenburgischen Neubrandenburg.

Jetzt in Leverkusen hat sich der Alpener Langstreckler, der vor einem Jahr von der Gocher Viktoria zur Kwekkeboom-Truppe gekommen war, die 3000 Meter vorgenommen. Eine Strecke, die ihm noch besser als die halb so lange Distanz liegen sollte. Wenn es in Leverkusen auf der 200 Meter langen Rundbahn mit ihren engen Kurvenradien für den groß gewachsenen Schüttrigkeit optimal rollen sollte, könnte die nächste DM-Norm (8:55,20 Minuten) fallen. Noch wahrscheinlicher als die DM-Quali ist aber der Gewinn einer Medaille, wie das im Übrigen auch für die 33-jährige Riccarda Schlimnat über die 3000 Meter bei den Frauen gilt. In dem siebenköpfigen Teilnehmerfeld sollte sich die Xantenerin in eine mehrköpfige Gruppe einreihen können, die am Ende um Bronze kämpft.

Medaillen werden bei dem zweitägigen Hallenevent unter dem Bayerkreuz auch für den SV Sonsbeck herausspringen. Wobei eine Prognose immer schwerfällt, wenn es sich wie bei den "Roten Teufeln" um Leichtathleten eines Vereins handelt, die nicht regelmäßig unter dem Hallendach trainieren und sich von daher nicht auf die Bedingungen einstellen können. Doch der Kader von Trainer Werner Riedel, ergänzt durch den einen oder anderen aus der Laufgruppe, ist in der Spitze qualitativ so gut ausgelegt, dass einige von ihnen weit vorne zu finden sein werden.

Dazu dürften Greta Heine (U18, 60 Meter, 60-m-Hürden) sowie Lea Halmans, Sonja und Judith Martens (U18, 60-m-Hürden) sowie Max Perau (U18, Hochsprung) gehören. "Bei Judith müssen wir jedoch abwarten, sie konnte wegen einer Erkältung in dieser Woche nicht trainieren", sagte Riedel. Zudem müsse man berücksichtigen, dass viele neu in ihrer Altersklasse seien. Für Riedel ist das Übergangsjahr immer ein besonders schwieriges, egal in welchem Altersbereich.

Für die Startgemeinschaft Sonsbeck/Rhede/Wesel gehen zudem einige Staffeln über 4-x-200 Meter an den Start. Dabei verstärkt der Sonsbecker Lukas Korting das Männerquartett der Startgemeinschaft und Sophia Heine das der weiblichen U20-Jugend. Malte Eckermann und Erik Kühnen sind im männlichen U18-Aufgebot zu finden, dazu Greta Heine, Judith und Sonja Martens sowie Lea Halmans bei den U18-Mädchen.

(poe)