Moerserinnen gewinnen mit 6:1 : Sissay schießt GSV-Frauen zurück in die Regionalliga

Nach dem Heimsieg über Absteiger SF Baumberg ist der unfreiwillige „Ausflug“ in die Niederrheinliga beendet.

Die Fußball-Frauen des GSV Moers haben es geschafft. Nachdem die Mannschaft 2018 den Gang in die Niederrheinliga antreten musste, feierte sie gestern den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga. Das Team um Trainer Hasan Gören setzte sich gegen den bereits vor dem Spiel feststehenden Absteiger Baumberg mit 6:1 (4:0) durch. Und möglicherweise fiel auf der Platzanlage an der Filder Straße das schnellste Tor der Saison.

Knapp 15 Sekunden waren gespielt, als Nadja Sissay traf. Dass die Torjägerin, die im Winter von der eigenen „Zweiten“ zum Niederrheinliga-Team dazugestoßen war, am Ende vier Treffer (1., 32., 37., 72.) zum Sieg beisteuerte, zeigte einmal mehr ihren Drang zum gegnerischen Gehäuse und ihren unglaublichen Torinstinkt. Lediglich Shqipe Saliji verhinderte den lupenreinen Hattrick. Ihr gelang das 3:0. Das 5:0 erzielte die Baumbergerin Eva Mainka.

Die Gäste hatten gerade den Anstoß ausgeführt, da setzten die GSV-Frauen sie auch schon mächtig unter Druck. „Genau, wie wir es uns vorgenommen und geplant hatten“, sagte Göran. Die Moerserinnen wollten keinerlei Zweifel aufkommen lassen, wer den Aufstieg erreichen würde. Der FC Mönchengladbach befand sich auf Platz zwei in gefährlicher Lauerstellung.

„Wir fahren jetzt mit einem Bollerwagen zu Patex und feiern dort kräftig“, sagte Bettina Kutscher, die Frauen-Fußball-Abteilungsleiterin, nach dem 6:1. Mit „Patex“ war Patricia Michalak gemeint. Sissay, die älteste Spielerin, hängt noch ein Jahr dran, versicherte Göran, der ebenfalls beim GSV Moers weitermachen wird.

(zak)
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