Tischtennis-NRW-Liga Verwirrung beim TuS 08 Rheinberg um japanisches Talent

Rheinberg · Der abstiegsbedrohte NRW-Ligist TuS 08 Rheinberg wartet weiter auf den japanischen Nachwuchsspieler Rikuto Nakaomoya. Ob er überhaupt noch auftaucht, ist fraglich. Vor der Heimpartie gegen Union Lüdinghausen sind die Personalsorgen weiter groß.

 Jens Menden kann derzeit nicht für den TuS 08 Rheinberg an der Platte stehen.

Jens Menden kann derzeit nicht für den TuS 08 Rheinberg an der Platte stehen.

Foto: Ostermann, Olaf (oo)

Mitte Januar hatte der TuS 08 Rheinberg einen spektakulären Neuzugang für die abstiegsbedrohte Tischtennis-NRW-Liga-Mannschaft angekündigt. Für die Rückrunde wurde der japanische Nachwuchsspieler Rikuto Nakaomoya nachgemeldet. Elijas Erkis, Sohn des im Winter nach Meerbusch abgewanderten früheren Spitzenspielers Ismet Erkis, lernte den Zwölfjährigen während seiner Trainingsreisen in dem ostasiatischen Land kennen. Vom 20. Februar bis 14. März sollte Rikuto Nakaomoya die Familie in Deutschland eigentlich für einen Monat besuchen. Doch das Talent ist immer noch nicht eingetroffen.

„Elijas hat ihm Nachrichten geschickt. Keiner weiß, ob er noch kommt oder nicht“, sagt Ermin Besic. Doch damit nicht genug. Der Kapitän leidet seit geraumer Zeit an Rückenproblemen und wird am Samstag das Heimspiel, 18.30 Uhr, gegen Union Lüdinghausen definitiv verpassen. In vier Wochen steht ein MRT-Termin an. Weil auch Jens Menden weiter ausfällt, steht der TuS 08 nur mit vier Mann da. Zum jüngsten Auswärtsspiel in Hamm waren die Rheinberger gar nicht erst angetreten.

„Es sieht alles nicht so gut aus. Wir müssen uns etwas einfallen lassen. Sicher wäre es sonst ein Spiel auf Augenhöhe geworden. Ich hoffe, dass wir trotzdem eine Chance haben, gut mitzuspielen“, so Besic. Mit zehn Punkten aus 15 Spielen trennt die Rheinberger nur das bessere Spielverhältnis vom Relegations- beziehungsweise ersten direkten Abstiegsplatz.

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