Ulrich Glanz bleibt Vorsitzender SV Millingen hofft weiter auf neues Clubheim

Rheinberg · Auf der Hauptversammlung wurde Ulrich Glanz als Vorsitzender ohne Gegenstimme bestätigt. Ulrich van de Sandt bekam die Goldene Verdienstnadel. Trotz Corona sind die Mitgliederzahlen einigermaßen stabil geblieben.

 Mitgliederehrungen beim SV Millingen (von links): Mario Spettmann, Alexander Lempert, Gerhard Peerenboom, der Vorsitzende Ulrich Glanz, Janine Coenen, der stellvertretende Vorsitzende Uwe Meyer, Niklas Paßmann, Heinz-Rolf Weyhofen und Ulrich van de Sandt.

Mitgliederehrungen beim SV Millingen (von links): Mario Spettmann, Alexander Lempert, Gerhard Peerenboom, der Vorsitzende Ulrich Glanz, Janine Coenen, der stellvertretende Vorsitzende Uwe Meyer, Niklas Paßmann, Heinz-Rolf Weyhofen und Ulrich van de Sandt.

Foto: Glanz

Ulrich Glanz bleibt Vorsitzender des SV Millingen. Bei der Hauptversammlung wurde er einstimmig wiedergewählt. Uwe Meyer bleibt sein Stellvertreter. Auch die Breitensportbeauftragte Agnes Bak, Sozialwart Clemens Brune und Beisitzer Raphael Simon wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Es war ungemütlich kalt während der Versammlung, die wegen der Corona-Pandemie vor dem Clubheim abgehalten wurde. Glanz: „Das war wohl auch einer der Gründe, dass nur 29 Mitglieder erschienen sind.“ Trotz Corona seien die Mitgliederzahlen einigermaßen stabil geblieben. „Neben der Pandemie mit seinen erheblichen Einschränkungen gingen weitere unerfreuliche Nachrichten ein“, sagte der Vorsitzende.

Er ging auf das neue Vereinsheim ein. So habe die Stadt Rheinberg bei der Bezirksregierung einen Förderantrag auf Bezuschussung gestellt, wobei 90 Prozent der Baukosten durch das Land NRW übernommen werden. Das Vorhaben wurde zwar als förderwürdig eingestuft, aber zumindest für 2021 der Antrag abgelehnt. Glanz: „Es bleibt die Hoffnung, dass das Bauvorhaben im nächsten Jahr doch noch realisiert werden kann.“

Und eine „weitere Hiobsbotschaft“ habe den SV Millingen und die anderen Sportvereine im Stadtgebiet erreicht: Glanz berichtete von dem Vorstoß, „aufgrund des drohenden Haushaltssicherungskonzeptes die städtischen Zuschüsse ab 2022 deutlich zu reduzieren“. Gleichzeitig sei angekündigt worden, dass die Nutzungsgebühren für Turnhallen und Platzanlagen erheblich angehoben werden. Auf den SV Millingen kämen damit finanzielle Belastungen in Höhe von circa 23.000 Euro pro Jahr zu, „die nicht zu kompensieren und damit durchaus existenzbedrohend sind“.

Der Vorsitzende weiter: „Im einem gemeinsamen Gespräch der betroffenen Vereine mit Vertretern der Fraktionen wurde schließlich von allen Mitgliedern der anwesenden politischen Parteien zugesichert, dass es Mehrbelastungen in dieser Höhe für die Vereine nicht geben wird, damit sie weiterhin handlungsfähig bleiben und ihre vielfältigen Aufgaben auch zukünftig erfüllen können.“Der Förderantrag für die Umrüstung der Flutlichtanlage mit LED-Strahlern im Programm „Moderne Sportstätten 2022“ sei gestellt worden, der Bescheid aber noch nicht eingegangen.

Janine Coenen, Alex Lempert, Niklas Paßmann und Mario Spettmann wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Auf 50 Jahre kommt Heinz-Rolf Weyhofen, der dafür die Goldene Ehrennadel des SVM bekam. Wegen ihrer besonderen Verdienste insbesondere beim Bau der Kleinspielfelder, Renovierung des Clubheimes und Sportplatzpflege wurden Gerhard Peerenboom mit der Silbernen und Ulrich van de Sandt mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet.

Die beiden Kunstrasen-Plätze werden am Sonntag, 12. September, 11 Uhr, eingeweiht.

(RP)
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