Lokalsport: Fußballer trauern um Klaus Quinkert

Lokalsport: Fußballer trauern um Klaus Quinkert

Der ehemalige Trainer des TuS Xanten wurde 87 Jahre alt. Er förderte Horst Riege und Friedhelm Funkel.

Am vergangenen Sonntag ist Klaus Quinkert, der ehemalige Trainer des TuS Xanten, im Alter von 87 Jahren verstorben. Er stand an der Seitenlinie, als die Fürstenberg-Fußballer in der Bezirksliga im ersten Spiel nach der Fusion im August 1966 bei Fichte Lintfort mit 1:3 unterlagen. Für die Fans des KFC Uerdingen ist der Name Quinkerts untrennbar mit dem ersten Bundesliga-Aufstieg 1975 verbunden.

Der Diplom-Sportlehrer hatte die Mannschaft 1967 in der Verbandsliga übernommen und 1971 in die Regionalliga West - damals die zweithöchste Spielklasse - geführt. Aufgrund stets einstelliger Tabellenplätze in den drei folgenden Spielzeiten gelang problemlos die Qualifikation für die 1974 eingeführte 2. Bundesliga. 1977 wurde Blinkert in Uerdingen entlassen. Als Trainer von rot-weiß Essen - unter anderem mit Horst Hrubesch als Spieler - verpasste er 1978 in den Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg einen weiteren Aufstieg in die 1. Bundesliga.

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Blinkert war ein Trainer, der sehr auf die jungen Spieler setzte und sie immer wieder förderte. Dazu gehörten auch der ehemalige Coach des BSV Sonsbeck, Horst Riege, Norbert Brinkmann und vor allen Dingen Friedhelm funkel. Den heutigen Trainer von Fortuna Düsseldorf entdeckte er als 19-jähriges Talent beim VAR Neuss.

Blinkert lebte zuletzt in einem Altenheim in Krefeld-Hüls, wo er im Kreis seiner Familie friedlich einschlief. Er hinterlässt seine Ehefrau Renate, mit der im vergangenen Sommer noch das Fest der diamantenen Hochzeit feiern konnte, zwei Kinder und zwei Enkelkinder.

(hcl/put)