Fußball

Der erste Test in der Wintervorbereitung liegt hinter dem Fußball-Oberligisten SV Sonsbeck. 8:0 wurde der zwei Klassen tiefer spielende SV Sevelen besiegt. Trainer Thomas Geist warnte davor, die Testspiele und deren Ergebnisse überzubewerten. Für den Sonsbecker Trainer sind die großen Linien wichtig. Und dazu gehörte die auch für die Mannschaft erfreuliche Erkenntnis, dass sie eine Menge Tore schießen kann. Das fußte auf einer verbesserten Spielweise mit Neuzugang Stephan Schneider als Dreh- und Angelpunkt im Zentrum. "Es wurde schnell und passsicher nach vorne gespielt", sagte Geist, der darauf hinweist, dass "in so einer Begegnung aber auch kein Spieler Druck verspürt".

Nächster Test: Ähnlich wie gegen Sevelen möchte Trainer Geist seine Mannschaft auch im Heimspiel gegen den TSV Wachtendonk/Wankum (So., 14.30 Uhr) sehen. Auch in diesem Spiel soll das Tempo forciert werden, schnell kombiniert werden und das Spiel immer wieder verlagert werden. "Wobei ich die Wachtendonker Mannschaft nach ihrem Abstieg aus der Landesliga stärker einschätze als die Sevelener", sagte Geist.

Verletzte und Rückkehrer: Gegen den SV Sevelen war bereits Jonas Gerritzen wieder mit von der Partie - "ein Konterstürmer, dem ich wünsche, dass er in der vor uns liegenden Rückserie von weiteren Verletzungen verschont bleibt und uns hilft, die Klasse zu erhalten", so Geist. Gegen Sevelen ging die Hälfte der acht Tore auf seine Kappe. Ebenfalls mit den Hufen scharrt nach seinem längeren krankheitsbedingten Ausfall Markus Kralemann, der in dieser Woche mit dem Lauftraining beginnt, um danach zur Mannschaft zu stoßen. Nichts überstürzen will Trainer Geist bei Sebastian Santana, der eine Verletzung unter dem Fuß von seinem vorherigen Verein mitgebracht hat. In Absprache mit dem SVS-Mannschaftsarzt solle nichts überstürzt werden. "Wir warten lieben eine Woche länger, als dass wir ungeduldig werden und damit dem Spieler und auch uns keinen Gefallen tun."

(poe)