Fußball-Kreisliga A : Bodden macht für Asberg in Borth alles klar

Der TuS unterlag mit 1:3. Lüttingens Gegner VfL Rheinhausen sagte trotz Heimrechttausch am Sonntagmorgen ab. Die Trainer sind wegen der Haltung des FVN verärgert.

Die Borther fingen sich gegen zehn Asberger noch zwei Gegentreffer. Das Gipfeltreffen des Spieltags wurde doch abgesetzt.

TuS Borth – TV Asberg 1:3 (0:0). Zum zweiten Mal in Folge gingen die Borther als Verlierer vom Platz. Die beste Chance in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit vergab Philipp Hanz, der die Unterkante der Latte traf. Kurz nach dem Asberger 1:0 von Kevin Bodden (60.) waren die Moerser nur noch zu zehnt. Mike Imhof sorgte für den Ausgleich (69.) in Überzahl. Cecric Pelzer nutze einen taktischen Fehler des TuS (78.), der danach alles nach vorne warf. Boddens Treffer zum 3:1 war der Schlusspunkt (87.). „Nach dem Ausgleich waren wir am Drücker. Eine Punkteteilung wäre gerecht gewesen“, so Coach Frank Misch.

SSV Lüttingen – VfL Rheinhausen abgesagt. Eigentlich hatten sich beide Vereine nach der coronabedingten Sportstättensperrung in Duisburg auf einen Heimrechttausch geeinigt. Am Sonntagmorgen machte der Gegner doch einen Rückzieher. Lüttingens Trainer Stefan Kuban ärgerte sich über den Zeitpunkt der Absage und über die abwartende Haltung des FVN: „Die Vereine sind in der Pflicht und zum Spielball des Verbands geworden. Ich erwarte eine klare Ansage von oben.“

Viktoria Alpen – OSC Rheinhausen abgesagt. Auch Trainer Jörg Schütz rechnet mit einer baldigen Saison-Unterbrechung. Wegen eines ausstehenden Testergebnisses nach einem Corona-Verdachtsfall in der Alpener Mannschaft fiel die Partie gegen Rheinhausen aus. Viktoria-Coach Schütz reagierte mit Unverständnis darauf, dass der FVN den Spieltag unbedingt noch durchziehen wollte. „Im Moment beißt sich alles. Da kriege ich Kopfschmerzen. Die Gesundheit geht vor.“

DJK Lintfort – Concordia Ossenberg abgesagt. Da Mannschaft und Vorstand der Ossenberger Kontakt zu gefährdeten Personen hatte und es im Gesamtverein bereits Corona-Fälle gab, fand das Spiel nicht statt. „Die Haltung der Fußballer zum FVN wurde bei Facebook mitgeteilt. Heimrechttausch mit Risikogebieten ist für uns keine Lösung“, kommunizierten dort die Ossenberger.