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Fußball: SV Sonsbeck fährt mit breiter Brust zum Topspiel nach Dingden

Fußball-Landesliga : Sonsbeck fährt mit breiter Brust nach Dingden

Ostermontag kommt‘s für die aufstiegswilligen Rot-Weißen beim Tabellenzweiten zum Gipfeltreffen. Das Hinspiel ging mit 1:2 verloren. Verteidiger Sebastian Leurs gibt sich siegessicher. Tobias Bolz gehört nicht mehr dem Kader an.

Mit einem Fanbus werden die Anhänger des Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck am Ostermontag zum Spitzenduell nach Hamminkeln anreisen. Auf der Sportanlage „Höingsweg“ empfängt der Zweite Blau-Weiß Dingden um 15 Uhr den Tabellenführer. Es ist neben dem Gipfeltreffen der besten Mannschaften der Gruppe 2 auch ein Duell zweier Torjäger. Dingdens Mohamed Salman (16 Treffer) sowie Sonsbecks Klaus Keisers (13) sind zwei Könner ihres Fachs. Im Hinspiel hatte Salman mit dem 1:0 den Weg zum 2:1-Sieg geebnet. Sebastian Leurs aus der Viererkette war erst kurz vor dem Ende der Anschlusstreffer gelungen.

Sonsbecks linker Außenverteidiger sagt heute zum damaligen Duell: „Es war eine schlechte Vorstellung von uns. Wir haben zu keinem Zeitpunkt in die Partie gefunden und durch sehr einfache Gegentore einen 0:2-Rückstand hinnehmen müssen. Wir waren in den Situationen nicht wach und sehr unsicher mit dem Ball. Deshalb kann man definitiv auch von einer verdienten Niederlage sprechen.“ Der Defensivrecke, der 2015 nach Sonsbeck kam, meint weiter: „Diese Niederlage haben wir aber schon längst hinter uns gelassen und aufgearbeitet. Wir werden nun alles dafür tun, in Dingden zu gewinnen.“

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Leurs gibt sich siegessicher: „Wir lassen generell für den Gegner wenig zu. Wir haben die wenigsten Gegentore der Liga, was daran liegt, dass wir als Team alle zusammenarbeiten. In der Offensive sind wir immer in der Lage, dass ein oder andere Tor zu schießen. Und es scheint so, als hätten sich alle nach der Corona-Infektion zurückgekämpft.“ Lediglich der erkrankte Luis Gizinski und Tobias Bolz werden in Dingden nicht dabei sein.

Bolz hat eine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr angefangen und musste seine Karriere unterbrechen. „Das passt zu unserer Saison. Erst die vielen Verletzungen, dann kam Corona zu uns, und jetzt muss Tobi, der gut drauf war, berufsbedingt aufhören. Das ist sehr bitter. Aber auch das wird das Team wegstecken“, meinte Sonsbecks Cheftrainer Heinrich Losing. „Wir sind nun elf Spiele ungeschlagen und haben letzte Woche Selbstvertrauen getankt. Wir fahren mit breiter Brust nach Dingden – und wollen es besser machen als im Hinspiel“, ergänzt Losing, der glaubt, „dass es in einem Spiel mit hohem und ausgeglichenem Niveau auch auf die Tagesform ankommen wird“. Ein bisschen Spielglück gehöre zudem dazu.

Sein Gegenüber Dirk Juch ist froh, fünf Spieltage vor Saison-Ende noch ein Wörtchen im Meisterschaftskampf mitreden zu können: „Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir Sonsbeck ärgern können. Wir haben den Rückstand von elf auf fünf Zähler reduziert. Wir waren die letzte Mannschaft, die Sonsbeck geschlagen hat. Wir haben großen Respekt vor dem Spitzenreiter, wollen ihn am Montag aber erneut ärgern.“ Dem BWD-Coach wird neben den Langzeitverletzten Felix Leyking sowie Christof Rülfing auch Henning Schroer (privat verhindert) fehlen.