Fußball: SV Büderich empfängt im Nachholspiel SV Millingen

Verstärkung für den Abstiegskampf : SV Millingen holt noch zwei Neue

Fußball-Kreisliga A: Marc Roßmann und Jeffrey Preuß sind dazugekommen. Am Sonntag steht das Nachholspiel beim SV Büderich an. Concordia Ossenberg muss zum MSV Moers, Viktoria Alpen erwartet Rheurdt-Schaephuysen.

Mit fünf Nachholspielen geht die Fußball-Kreisliga A ins neue Jahr. Der offizielle Auftrag am Sonntag wird sein, die Tabelle gerade zu biegen – insbesondere in dem für die Spitzengruppe so wichtigen Aufeinandertreffen des Vierten SV Scherpenberg II und des Rumelner TV als ersten Verfolger des Spitzenreiters SV Sonsbeck II. Auch am anderen Ende der Tabelle werden Punkte vergeben: Der FC Neukirchen-Vluyn empfängt den TV Asberg und hofft auf den Sprung auf einen Nichtabstiegs-Platz.

Leidtragender könnte dann der SV Büderich sein, wenn er denn seine Heimpartie gegen den SV Millingen ohne zählbaren Erfolg abschließen sollte. Trainer Stefan Tebbe, der die Winterpause nutzte, um seinen Vertrag bei den Schwarz-Weißen um ein weiteres Jahr zu verlängern, muss sich einmal mehr einen neuen Plan einfallen lassen. Nachdem sein Kader pünktlich zum Jahresbeginn noch Vollzähligkeit meldete, gibt’s schon wieder die nächsten personellen Probleme.

Mit dem an der Rippe geprellten Sascha Ströter und Markus Dachwitz, der sich eine Fußverletzung zuzog, hat es zwei Schlüsselspieler erwischt. „Zum Glück sind alle anderen Leistungsträger wieder dabei“, sagt Büderichs Coach, der zudem zwei neue Akteure vorstellte. Mit Kevin Baranowski, von Anadolu Spor Wesel gekommen, steht nun ein zweiter Torhüter zur Verfügung, zudem darf der zum Senior erklärte A-Junior Lennart Hardering am Sonntag auf erste Erfahrungen in der A-Liga hoffen.

Auch die Gäste stellen neue Gesichter in ihren Reihen vor. Mit Spannung wird dabei insbesondere der erste Auftritt von Valentin Meier erwartet. Der Stürmer, bislang auf der anderen Rheinseite bei Eintracht Duisburg tätig, trainiert bereits seit Oktober mit der Millinger Mannschaft. Seine Qualitäten hat er sowohl in den Testspielen des SVM als auch bei den Rheinberger Stadtmeisterschaften in der Halle bewiesen, wo er bester Torschütze des Turniers wurde.

Kurz vor Toresschluss überraschte der SVM zudem mit dem ehemals für Budberg, Rheinberg und Lüttingen und zuletzt für den TSV Bockum angetretenen Marc Roßmann, der in Büderich ebenfalls seine Premiere im Millinger Dress feiern könnte. Neu beim SVM ist zudem der Ex-Orsoyer Jeffrey Preuß, der nach langer Verletzungspause allerdings erst in den Schlusswochen der Saison zum Einsatz kommen dürfte.

Mit zwei Rückkehrern geht Viktoria Alpen ins Heimspiel gegen die SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen. Tobias Schmitz, nach einem halben Jahr beim VfB Homberg II, sowie Joel Willerding nach Auslandsaufenthalt, stehen wieder im Kader der Blau-Gelben, die im Hinspiel ohne das Duo noch mit 2:5 unterlagen. Was Mut macht: Mit Schmitz und Willerding durfte sich die Viktoria im Vergleich zuvor ihrerseits noch über einen 5:2-Erfolg freuen. Trainer Jörg Schütz genießt den Moment der ersten Meisterschaftspartie nach der Winterpause: „Alle sind an Bord“, sagt er, „und alle brennen auf dieses Spiel“.

Was das Feuer betrifft, so musste sich Concordia Ossenberg mit spärlicher Flamme begnügen. Die geplanten Testspiele fielen in der Mehrzahl den schlechten Wetterbedingungen zum Opfer, obwohl sie als „Team bildende Maßnahme“ für den Tabellensechsten doch so wichtig gewesen wären. Mit Jonas van den Brock und Christoph Berghausen galt es, zwei neue Akteure in den Spielbetrieb aufzunehmen. Auch Jonas Baumbach musste sich weitgehend auf Trockenübungen im Training statt auf seine Rückkehr unter Wettbewerbsbedingungen beschränken. Der Kapitän der Concordia steht im Gastspiel beim MSV Moers nach langwieriger Verletzung vor seinem Comeback, so dass sich Trainer Björn Quint über einige Alternativen im Kader freuen darf.

Das Duell in Meerbeck sieht zwei punktgleiche Mannschaften, die auch noch die gleiche Tordifferenz aufzuweisen haben – die Concordia hat allerdings mehr Treffer erzielt als die Hausherren, die den Schwung ihrer imponierenden Aufholjagd nach eher suboptimalem Saisonstart ins neue Jahr retten wollen. „Es ist nicht unmöglich, beim MSV zu gewinnen“, sagt Quint, dessen Auswahl das dramatische Hinspiel mit 4:3 zu ihren Gunsten entschied.

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