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Fußball-Landesliga: SV Sonsbeck winkt die Tabellenführung

Fußball-Landesliga : Sonsbeck winkt die Tabellenführung

Am Sonntagnachmittag empfängt der SVS Spitzenreiter VfR Fischeln. „Wir werden dominant und aggressiv auftreten“, sagt Trainer Heinrich Losing.

Mehr Spitzenspiel geht nicht: Am vierten Spieltag erwartet der SV Sonsbeck als Tabellenzweiter der Fußball-Landesliga um 15 Uhr Spitzenreiter VfR Fischeln. Gästetrainer Karl-Heinz Himmelmann schiebt den Rot-Weißen die Favoritenrolle zu.

Nach dem 7:0 über den VfL Rhede können die Rot-Weißen mit breiter Brust in das Duell gehen. Die letzte Sonsbecker Heim-Niederlage datiert vom 1. März dieses Jahres eine Woche vor dem Liga-Abbruch wegen der Corona-Pandemie – ausgerechnet gegen den sonntäglichen Gegner. Damals unterlag der SVS mit 1:2. Fischeln steht mit der maximalen Ausbeute von neun Zählern in drei Partien und einem Torverhältnis von 12:4 an der Spitze. Die Rot-Weißen möchten sich für die damalige Schlappe revanchieren und die Tabellenführung übernehmen.

„Wir werden dominant und aggressiv auftreten“, sagt Sonsbecks Cheftrainer Heinrich Losing. Er warnt seine Hintermannschaft aber auch vor der stärksten Offensive der Gruppe 2. Der Ex-Sonsbecker Hendrik Schons hat bereits viermal getroffen und Niklas Geraets dreimal. Neben den beiden müssen die Sonsbecker aber auch ein Auge auf Top-Vorbereiter Robin Fuhrmann werfen, der bereits fünf Scorer Punkte einsammelte.

Nicht helfen können gegen Fischeln Nathnael Scheffler, Jan-Luca Geurtz und Luis Ramon Gizinski. Alle drei fallen verletzungsbedingt aus. Ob Doppel-Torschütze Jamie van de Loo eine Alternative für die Startelf ist, wollte Losing nicht sagen: „Ich werde mich erst kurzfristig entscheiden.“ Sein Gegenüber Karl-Heinz Himmelmann hat großen Respekt vor den Hausherren und sieht die Rot-Weißen mit dem PSV Wesel als die Aufstiegskandidaten Nummer eins. „Ich glaube, dass diese beiden Mannschaften das Rennen unter sich ausmachen. Ich sehe uns in Sonsbeck als klaren Außenseiter“, so Himmelmann, der einen starken Gegner erwartet. „Wir wollen dagegenhalten und versuchen, ein passendes Rezept zu finden, um die Sonsbecker zu knacken.“

Insgesamt ist Himmelmann mit dem Saisonstart mehr als zufrieden und freut sich über die positive Chancenverwertung sowie das verbesserte Pressingverhalten und Umschaltspiel. Bis auf Dominik Oehlers (Hüftverletzung) kann der VfR aus dem Vollen schöpfen.