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Fußball-Landesliga: SV Sonsbeck verliert zu Hause 0:1 gegen Sterkrade

Fussball-Landesliga : Vorn ohne Glück, hinten dafür mit Pech

Fußball-Landesliga: Der SV Sonsbeck verliert zu Hause gegen die SpVgg. Sterkrade-Nord unglücklich mit 0:1. Konkurrent Niederwenigern punktet unterdessen dreifach und zieht in der Tabelle an den Rot-Weißen vorbei.

Nach dem Unentschieden in der Vorwoche beim Vorletzten in Überruhr musste der SV Sonsbeck im Kampf um den Oberliga-Aufstieg den nächsten Rückschlag einstecken. Trotz zahlreicher guter Möglichkeiten unterlagen die Rot-Weißen im Willy-Lemkens-Sportpark gegen die SpVgg. Sterkrade-Nord mit 0:1 (0:1). Damit verlor der Gastgeber nicht nur das Spiel, sondern musste mit Platz zwei den direkten Aufstiegsplatz an die Sportfreunde Niederwenigern abgeben, die zur gleichen Zeit mit 3:0 gegen Königshardt siegten.

Der neue Tabellenzweite hat nun einen Zähler mehr auf dem Konto als der SV Sonsbeck und kann in seinem Nachholspiel gegen den Duisburger SV 1900 am 24. April seinen Vorsprung sogar auf vier Zähler ausbauen. „Unsere Ausgangssituation hat sich nun natürlich erheblich verschlechtert. Aber wir lassen die Köpfte nicht hängen und arbeiten konzentriert weiter. Wir müssen nächste Woche in Moers gewinnen, ansonsten haben wir ganz oben auch nichts mehr verloren“, blickt Sonsbecks Interimstrainer Werner Buttgereit schon wieder nach vorne.

  • Max Fuchs (vorn) ersetzte ab der
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  • Gäste-Torwart Jan Unger rettet hier gegen
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  • Der Sonsbecker Kapitän Tim Weichelt hatte
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Die erste schlechte Nachricht musste der Coach gestern bereits beim Warmmachen verdauen. Flügelflitzer Sebastian Leurs brach das „Warm-Up“ mit Schmerzen im Bereich der Bauchmuskulatur ab. Für ihn rückte Niklas Maas in die Startelf. Mit Beginn sahen die 335 Zuschauer eine druckvolle agierende Sonsbecker Mannschaft, die der Partie schnell ihren Stempel aufdrückte. Aber sie schaffte es nicht, die deutliche Feldüberlegenheit in Tore umzumünzen. André Trienenjost (2./20./37.), Felix Terlinden (5.) und Niklas Maas (25./28.) ließen beste Möglichkeiten aus. Wenn vorn das Glück fehlt, kommt hinten häufig auch noch das Pech hinzu. In der 34. Minute wollte Stefan Jagalski von der rechten Außenbahn eine Flanke vor das Sonsbecker Tor bringen. Sonsbecks Robin Schoofs fälschte den Ball so unglücklich ab, dass der Ball als Bogenlampe über SVS-Keeper Tim Weichelt im Tor einschlug. Die Sterkrader 1:0-Führung war zu diesem Zeitpunkt alles andere als verdient.

Stadionsprecher „Dietz“ van Nahmen sah das Unheil schon kommen und meinte: „So brauchen wir nicht vom Oberliga-Aufstieg träumen“. Auch Heiner Gesthüsen, Sportlicher Leiter der Rot-Weißen, konnte es nicht glauben: „Wir müssen nur mal wieder in Führung gehen. Wir stehen insgesamt sieben Mal alleine vor dem Tor und bekommen den Ball nicht ins Tor. Uns fehlt im Moment einfach das Quäntchen Glück.“

Auch nach dem Seitenwechsel gab es weitere Großchancen. Maas traf nur das Außennetz (49.), und Terlinden scheiterte aus naher Distanz am Keeper (55.). In der 62. Minute brachte Buttgereit mit Adis Dedic, Max Fuchs und Lukas Vengels drei frische Akteure und stellte vom 4-4-2- auf das 3-4-3-System um. Dedic traf den Pfosten (69.), und Stephan Schneider schoss zu ungenau (70.). Da die Rot-Weißen nun hinten offener agierten, ergaben sich den Gästen einige gute Kontermöglichkeiten. So hielt Weichelt sein Team mit zwei Glanzparaden (79./90.) weiter im Spiel.

„In der ersten Halbzeit haben wir hinten nichts zugelassen und müssen zur Halbzeit auch mindestens mit 3:1 führen. Super unglücklich bekommen wir das Gegentor. Auch im zweiten Abschnitt hätten wir aufgrund der Chancen das Spiel noch drehen können. Aber es sollte einfach nicht sein“, resümierte Buttgereit.

SV Sonsbeck: Weichelt; Keisers, Hahn (62. Vengels), Efthimiou, Schoofs (62. Dedic), Terfloth, Pütz, S. Schneider, Maas (62. Fuchs), Terlinden, Trienenjost