Fußball-Kreisliga A FC Meerfeld erreicht die Meisterrunde

Kreis · Das 2:2-Remis gegen Viktoria Alpen war Ausbeute genug, um auf Platz acht zu klettern. Der Rumelner TV gewann zwar mit 3:1 gegen den SV Millingen, muss in der Rückrunde aber in der Abstiegsrunde weiterspielen.

 Traf gestern für den FC Meerfeld: Linus Schlebusch.

Traf gestern für den FC Meerfeld: Linus Schlebusch.

Foto: FuPa/Sven Hanisch

Meerfeld hat den TuS Asterlagen durch ein Unentschieden gegen Alpen noch aus den Top 8 der Kreisliga A verdrängt. Der Rumelner TV muss trotz eines „Dreiers“ gegen Millingen in die Abstiegsrunde. Die Duisburger beendeten die Hinrunde auf Rang neun.

FC Meerfeld – Viktoria Alpen 2:2 (1:0). Zweimal gingen die Gastgeber in Führung, zweimal kamen die Alpener zurück. Linus Schlebusch sorgte nach sechs Minuten für das 1:0. Viktoria-Kapitän Tobias Esper musste wenig später verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nach einer schwachen ersten Halbzeit der Gäste stellte Marian Nederkorn mit seinem siebten Saisontreffer auf 1:1 (48.). Nils Speicher verschoss nach einer Stunde einen Handelfmeter. Die Meerfelder machten es vom Punkt besser. Frederic Böhme versenkte den durch Keeper Yannick Eickschen verursachten Strafstoß zum 2:1 (71.). 

Speicher markierte eine Viertelstunde vor Schluss den Endstand. In Folge eines Gerangels sah Dan Tooten noch die Rote Karte (85.). „In der zweiten Hälfte haben wir den Gegner gut in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Leider haben wir in wenigen Tagen vier Punkte verschenkt“, ärgerte sich Coach Marcel Blaschkowitz. Bei den Hausherren musste Stefan Hoffmann nach einem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz.

Rumelner TV – SV Millingen 3:1 (1:1). Die Gäste kamen besser in die Partie. Lukas Mölders‘ scharfer Abschluss ins kurze Eck schlug zum 1:0 ein. Ein strittiger Elfmeter kurz vor dem Pausenpfiff brachte die Rumelner zurück ins Spiel. „Das war der Knackpunkt. Wir haben vorher verpasst, das zweite Tor nachzulegen“, resümierte Ulf Deutz. Der Coach musste mit ansehen, wie sein Team unmittelbar nach Wiederanpfiff das 1:2 kassierte. Millingen wirkte nicht mehr so wach. „Am Ende fehlte die Kraft, die Partie noch mal umzubiegen“, so Deutz.

Durch elf positive Fälle war der SVM zuletzt hart vom Coronavirus getroffen worden. Einige genesene Spieler liefen schon wieder von Beginn auf. „Man hat gemerkt, dass sie noch körperlich geschwächt waren“, erklärte der Trainer. Für die Millinger geht‘s am Mittwoch mit dem Nachholspiel beim FC Neukirchen-Vluyn weiter.

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