Spannendes Saisonfinale im Abstiegskampf 1. FC Lintfort II hat Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand

Kreis · Der 1. FC Lintfort II hat im A-Liga-Abstiegskampf die schlechteste Ausgangssituation. Der OSC Rheinhausen zog nach Punkten mit dem TuS Borth gleich. Borussia Veen ist weiter Spitzenreiter.

 Maxim Bachmann (l.) gewann mit dem Büdericher SV das Heimspiel gegen den 1. FC Lintfort mit 2:0.

Maxim Bachmann (l.) gewann mit dem Büdericher SV das Heimspiel gegen den 1. FC Lintfort mit 2:0.

Foto: Jakob Klos

Borussia Veen und der ESV Hohenbudberg haben am 37. Spieltag der Kreisliga A jeweils einen Kantersieg bejubelt. Dem Tabellenführer reicht bei drei Punkten Vorsprung auf den Verfolger am kommenden Wochenende ein Zähler zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Bezirksliga. Durch den überraschenden Sieg des OSC Rheinhausen in Rheinberg wird‘s auch im Abstiegskampf ein spannendes Saisonfinale geben.

Der 1. FC Lintfort II hat den Klassenerhalt einen Spieltag vor Saisonende nicht mehr in der eigenen Hand. Der Aufsteiger unterlag mit 0:2 (0:1) beim Büdericher SV und hat mit 23 Punkten nun die schlechteste Ausgangsposition im Abstiegskampf. Der TuS Borth (spielfrei) und der OSC Rheinhausen liegen nun jeweils einen Zähler vor den Lintfortern. Die Duisburger siegten überraschend bei Concordia Rheinberg. Noel Felten (55.) und Orhan Altun (58.) sorgten für einen Doppelschlag nach der Pause. Trotz Jonas Baumbachs schnellem Anschlusstreffer für den Tabellenfünften (60.) nahm der OSC drei wichtige Punkte mit nach Hause. „Wir haben schon das Hinspiel gegen Rheinberg gewonnen und hatten endlich mal das Glück auf unserer Seite. Es bleibt bis zum Ende spannend“, atmete OSC-Coach Thomas Sefzig durch.

Das Team von Marcin Baluch, dem Trainer der Lintforter, ging in Büderich durch ein frühes und ein spätes Gegentor von Daniel van Husen (6.) und Sascha Ströter (89.) leer aus und ist der große Verlierer des Spieltags. Die Mannschaft des scheidenden BSV-Trainers Joel Kaworsky untermauerte dagegen den sechsten Tabellenplatz.

Im Aufstiegsrennen hat Spitzenreiter Borussia Veen weiter die besten Karten auf die Meisterschaft. Mit 12:1 gewannen die Krähen auswärts beim Vierten Rumelner TV. Michael Keisers (6., 18.), Christian Quernhorst (10.), Felix Terlinden (12., 15.) und Timo Evertz (20.) machten das halbe Dutzend früh voll. Vasileios Kalaitzidis (24.) schoss das Ehrentor. Ein Dreierpack des Fünffachtorschützen Terlinden (34., 39., 52.), erneut Quernhorst (69.) und Keisers (89.) sowie Sven Lehmkuhl (84.) machten den Kantersieg perfekt. Florian Gashi sah nach einem groben Foulspiel noch glatt Rot (54.).

„Wir sind hochzufrieden mit der Leistung, haben die Tore direkt zum richtigen Moment geschossen und in der Höhe etwas überraschend, aber verdient gewonnen“, lobte Thomas Haal. Hauptkonkurrent ESV Hohenbudberg erwies sich beim 11:2 (3:2) gegen den SV Millingen ebenfalls in Torlaune. Samet Altun (5., 49., 50., 90.), Boris Vertkin (30., 39., 72.), Mamadou Billo Kante (48., 85.), Benjamin Jung (68.) und Aykut Kaynar (80.) waren für den Tabellenzweiten erfolgreich, Max Pullich (34., 35.) stellte zwischenzeitlich auf 2:2.

Das Ergebnis konnte den Gelb-Schwarzen egal sein. Den Veenern reicht im Heimspiel gegen Büderich am nächsten Sonntag schon ein Punkt. „Noch ist nichts gewonnen, aber die Tür ist weit auf. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen“, meinte Thomas Haal.

Viktoria Alpen – FC Moers-Meerfeld 6:2 (3:0). Tore: 1:0 und 2:0 Nils Speicher (27., 36.), 3:0 Marian Nederkorn (37.), 4:0 Speicher (49.), 5:0 Chris Bartsch (52.), 5:1 Tolga Dücenioglu (63.), 5:2 Frederic Böhme (65.), 6:2 Bartsch (85.); Zuschauer: 60.

SV Budberg II – SSV Lüttingen 2:2 (0:0). Tore: 1:0 Kevin Carrion Torrejon (54.), 2:0 Henrik Skodacek (59.), 2:1 Sebastian Kühn (62.), 2:2 Max Stapelmann (66.); Rote Karte: Arne Grundmann (88., Tätlichkeit); Zuschauer: 50.

SV Schwafheim – VfB Homberg II 1:2 (1:1). Tore: 0:1 Illia Venhelaites (18.), 1:1 Eren Okumus (36.), 1:2 Arber Arifi (82.); Zuschauer: 35.

VfL Rheinhausen – TV Asberg 6:3 (2:2). Tore: 0:1 Edi Kleinschmidt (15.), 1:1 Ogün Sengül (32.), 2:1 Faruk Aran (35.), 2:2 Ozan Sengül (44.), 3:2 Schamil Kunji (47.), 4:2 Jan Gerlich (60.), 5:2 Alexander Sandau (73.), 5:3 Sengül (80.), 6:3 Aran (84.); Zuschauer: 75.

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