Fußball : Labbeck muss sich neu finden

Fußball-Kreisliga A: Nur fünf Spieler aus dem alten Kader sind geblieben.

Detlev Geuyen hat in den vergangenen Tagen unzählige Telefonate geführt und etliche WhatsApp-Nachrichten geschrieben. Der kommissarische Sportliche Leiter der DJK Labbeck/Uedemerburch war und ist weiterhin noch auf der Suche nach neuen Spielern für die A-Liga-Mannschaft der DJK Labbeck/Uedemerbruch. Fast das gesamte Team ist gegangen. Nur fünf Akteure aus dem Kader der vergangenen Saison sind geblieben. Am Donnerstag gab Geuyen die Namen von elf Zugängen bekannt.

Josef Argiolas, Keeper Daniel Splettstößer und Joel Ophardt liefen in der vergangenen Spielzeit für die SG Bönninghardt/Sonsbeck auf. Lutz Peters kommt vom TuS Xanten, Franco van Wickeren von Union Kervenheim, Christian Heinen von der DJK Kleve und Mirwais Hotak von BW Herongen II. Robin Bergner war Schlussmann der A-Junioren des TSV Wachtendonk/Wankum. Ghulami Murtaza trug das Trikot des GSV Geldern II. Michel Eggink sowie Lorenz Wegener sind in der Labbecker Jugend „groß geworden“.

Lediglich Ulrich Siebers, Lucas Mader, Marius Bongarts, Martin Thißen und Carsten Eloo bleiben der DJK treu. Sandro Nikosia, de neue Trainer, hat also viel Arbeit vor sich. Zwei, drei Zugänge sollen noch her. „Wir spielen um den Klassenerhalt – alles andere wäre Utopie“, so Geuyen, der auf eine „gute Zusammenarbeit“ mit der zweiten Mannschaft hofft. Die ist in die B-Liga aufgestiegen. Das war Labbeck II zuletzt 1999 gelungen.

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