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Fußball: Budberger Frauen gewinnen mit 7:2 im FVN-Pokal

Frauenfußball : Budberger Frauen überspringen erste Pokal-Hürde

Der SVB hat im Niederrhein-Wettbewerb den TSV Wachtendonk/Wankum mit 7:2 bezwungen. In der Regionalliga geht’s am Sonnntag nach Essen.

Die Fußballerinnen des SV Budberg haben ihr Erstrundenspiel des Niederrhein-Pokalwettbewerbs souverän zu ihren Gunsten entschieden. Der Regionalligist und Pokalfinalist der Vorsaison setzte sich beim Bezirksligisten TSV Wachtendonk-Wankum mit 7:2 (3:1) durch.

Trotz flotten Beginns mit dem 1:0 schon in der sechsten Minute, erzielt von Alexa Steffans, „rumpelte“ es im ersten Abschnitt der Partie noch im Budberger Spiel. Zu oft durch die enge Mitte, zu viel in unnötige Zweikämpfe verfangen, die Quittung war das 1:2 der Gastgeberinnen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Katharina Presch, zuvor schon mit dem 2:0 erfolgreich, korrigierte den Abstand aber noch vor dem Pausenpfiff. Lara Köchl, Jessica Roth, noch einmal Katharina Presch sowie zum Abschluss Vanessa Beyer sorgten für den standesgemäßen Erfolg nach wesentlich freundlicher anzuschauender zweiter Hälfte, in der der nun deutlich unterlegene Bezirksligist nur noch zum zwischenzeitlichen 2:6 gelangte.

„In der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben noch selbst schwer gemacht, nach dem Wechsel war unser Spiel dann wesentlich druckvoller“, zog Raab ein zufriedenes Fazit. Budbergs Trainer musste allerdings auch drei Verletzungen mitansehen. Marie Schneider (Knie), Torhüterin Franziska Gareißen (Fuß) und Sabrina Tinz (Achillesferse) schieden vorzeitig aus. Raab geht dennoch davon aus, dass das Trio am Sonntag (Anstoß um 13 Uhr) im Meisterschafts-Gastspiel bei der SGS Essen II wieder am Start sein wird.

Anders als in Wa./Wa. wird sich der SVB in der Ruhrmetropole erneut mit der Rolle des Außenseiters anfreunden müssen. Die Essener Zweitvertretung hat sich nach verpatztem Saisonstart mit Erfolgen gegen Warbeyen und in Aachen zurückgemeldet und könnte auch davon profitieren, dass das Bundesligateam der SGS wegen des anstehenden Freundschaftsspiel der Nationalelf gegen England an diesem Wochenende kein Spiel bestreiten muss. „Wer weiß, ob dann nicht einige Essener Bundesligaspielerinnen ihre zweite Mannschaft verstärken werden“, befürchtet Raab. „Erlaubt ist es, aber ärgerlich für uns allemal“, so der Budberger Trainer.