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Fußball: Aufbruchstimmung bei B-Ligist DJK Labbeck/Uedemerbruch

Fußball : Den Verein am Leben halten

Jonas Brudnitzki, Coach des Fußball-B-Ligisten DJK Labbeck/Uedemerbruch, hat ein klares Ziel. Die Mannschaft umkrempeln und wieder Aufbruchstimmung verbreiten. Dabei wird Torjäger Jan André Rütjes helfen.

Es herrscht Aufbruchstimmung beim Fußball-B-Ligisten DJK Labbeck/Uedemerbruch. Das Trainer-Duo Jonas Brudnitzki und Kemal Sürücü kann nämlich acht neue Gesichter im Kader begrüßen. Zudem bleibt Torjäger Jan André Rütjes dem Verein erhalten.

Die abgelaufene Saison will man bei der DJK möglichst schnell vergessen. Der Verein stand kurz vor einem Abstieg in die Kreisliga C. Als Brudnitzki und Sürücü das Ruder in der Winterpause übernahmen, fanden sie eine völlig verunsicherte Truppe vor. „Die Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt stimmungstechnisch am Boden“, berichtet Brudnitzki. Nun geht es unter der Regie der beiden Trainer-Kumpel aber langsam wieder bergauf.

Aus diesem Grund sagten die beiden Übungsleiter auch für die kommende Spielzeit zu. Allerdings nur unter einer Bedingung: „Wir haben klar gesagt, dass wir nur weitermachen, wenn wir auch entsprechende Neuzugänge präsentieren können.“ Diese Vorausetzung wurde nun erfüllt, auch wenn es alles andere als einfach gewesen sei, Spieler nach Labbeck zu locken. „Es war reichlich Überzeugungsarbeit notwendig. Die Grundmeinung über den Verein war nicht mehr die Beste. Nach dem Abgang von Trainer Torben Sowinski im Jahr 2017 sind wir stark eingebrochen, da viele Spieler den Verein verließen. Das gab Chaos, wodurch eine Menge verbrannter Erde hinterlassen wurde.“

Mit Sebastian Quinders, Dominik Brücker und Sebastian Scholten reaktivierte man drei Akteure aus der Alt-Herren-Mannschaft. Zudem wechseln Azad Sacik (TuS Xanten), Jami-Jomi Rajabeer (Viktoria Birten), Sebastian Hulstein und Lucas Ridder (beide SV Sonsbeck II) zur DJK. Auch Rütjes, der vor einem Wechsel stand, wird in der neuen Saison wieder die grün-weiß-roten Farben tragen. Lediglich Dennis Kumherr (TV Kapellen), Frederik Schillians (Weseler SV) und Tim van Husen (Umzug) verlassen den Verein. „Wir sind jetzt auf einem ziemlich guten Weg“, findet Brudnitzki.

Das wichtigste Ziel: „Im nächsten Jahr feiert der Verein sein 75-jähriges Bestehen. Wir wollen deshalb auch in der übernächsten Saison weiter existieren. Wir kämpfen, um den Verein am Leben zu halten“.