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Fußball: Anzahl der Absteiger in Kreisliga A Moers erst im Juni klar

Fußball : Anzahl der Absteiger aus Kreisliga A ist erst im Juni klar

Die Abstiegsrunde endet im Kreis Moers endet an diesem Wochenende. Wie viele Teams in die B-Liga müssen, hängt aber von den Bezirksligen ab, die noch bis Mitte Juni spielen.

Die Rückrunde in der Abstiegsrunde der Kreisliga A hat für den TuS Borth trotz des Ende Februar vollzogenen Trainerwechsels von Frank Misch zu Patrick Heydrich keinen guten Anfang genommen. Nach vier Auftaktniederlagen war mit drei ungeschlagenen Spielen eine späte Aufholjagd zu erkennen. Am vergangenen Sonntag dann die bittere 1:2-Heimniederlage gegen das Schlusslicht Rot-Weiß Moers. „Das war schon ein Rückschlag. So haben wir den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand. Unsere kleine Chance wollen wir dennoch nutzen“, sagt Heydrich.

Zur Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel beim VfL Repelen II (Sonntag, 15 Uhr): Der TuS liegt mit 20 Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz, benötigt einen Auswärtssieg und ist gleichzeitig auf einen Patzer der DJK Kamp-Lintfort (ebenfalls 20 Punkte) bei Rot-Weiß Moers angewiesen. Das Torverhältnis spielt keine Rolle. Entscheidend ist der direkte Vergleich, den die Borther gegen DJK allerdings verloren haben. Und auch Repelen ist mit 22 Punkten noch nicht durch. Selbst Rot-Weiß Moers (19 Punkte) könnte mit etwas Glück noch Drittletzter werden.

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Im schlimmsten Fall aber müssten drei Teams den Gang in die Kreisliga B antreten. „Es kommt darauf an, wie viele Bezirksliga-Absteiger es aus dem Kreis Moers gibt“, erklärt der Staffelleiter Peter Hanisch. Bei keinem oder maximal einem Moerser Bezirksliga-Absteiger würde es nur zwei A-Ligisten treffen, ab zwei Bezirksliga-Absteigern wären es drei. Mit Veen, Schwafheim (Gruppe 5), dem SV Sonsbeck II (Gruppe 6) sowie dem ESV Hohenbudberg (Gruppe 8) stehen seit dem vergangenen Wochenende vier Moerser Vereine unter dem Strich.

Auch die B-Ligisten Büdericher SV und Rumelner TV III werden die nächsten Bezirksliga-Spieltage genau verfolgen. Während der SV Budberg II und der FC Neukirchen-Vluyn II die Meisterschaft schon gefeiert haben, treffen die Zweitplatzierten noch in einer Relegation zur A-Liga aufeinander – jedoch nur unter Vorbehalt. Ob es einen dritten Aufsteiger geben wird, bleibt abzuwarten. „Auch das hängt von den Bezirksliga-Absteigern ab“, betont Hanisch.

Frank Misch hatte seinen Unmut über die mitten in der Saison geänderte Abstiegsregelung (der zurückgezogene MSV Moers stand nicht als Absteiger fest) schon vor einigen Monaten geäußert. Dass der Drittletzte der Kreisliga A noch nicht sofort weiß, in welcher Klasse er in der kommenden Spielzeit auflaufen wird, findet der Sportliche Leiter des TuS Borth unglücklich geregelt. Denn die Bezirksligen laufen noch bis zum 19. Juni. „Egal wie es ausgeht, müsste man im Fall der Fälle vier Wochen warten, ob man sich freuen darf oder nicht“, so Misch.

Beim VfL Repelen ist die Vorfreude auf das Heimspiel gegen Borth nach vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen groß. Seit seinem Amtsantritt im Januar brachte Trainer Andreas Oerschkes die Mannschaft jüngst auf Kurs. „Die Jungs haben den unbedingten Siegeswillen und sich das Selbstvertrauen in den vergangenen Wochen zurückgeholt. Wir können es aus eigener Kraft schaffen“, sagt der Coach, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Beim TuS Borth werden Mathias Malorny und Maik Röcke (wechselt im Sommer zum SV Straelen II) nicht dabei sein können. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von René Chmielarczyk. Auch wenn die Gewissheit über die A-Liga-Absteiger erst Mitte Juni herrschen wird, verspricht die Konstellation am kommenden Wochenende viel Spannung.