Frauenfußball: SV Budberg will in der Regionalliga endlich wieder punkten

Frauenfußball : SV Budberg hofft auf die Trendwende

Nach drei Pleiten in Folge will der Frauenfußball-Regionalligist wieder punkten. Das wird gegen den Tabellennachbarn SV Bökendorf aber schwer genug, denn Trainer Jürgen Raab muss auf einige Stammkräfte verzichten.

(sfk) Der SV Budberg hofft auf eine Trendwende in der Frauenfußball-Regionalliga. Zuletzt verloren die Spielerinnen von Trainer Jürgen Raab drei Partien in Serie. Am Sonntag reist Tabellennachbar SV Bökendorf zum direkten Duell an, der den SVB vergangene Woche überholt hatte. „Ein Erfolgserlebnis wäre wünschenswert, und wenn es nur ein Punkt ist“, sagt Trainer Jürgen Raab, der auch die Überraschungs-Saison des Mitaufsteigers verfolgt hat. „Der Schlüssel wird es sein, in der Defensive stabil zu stehen. Vielleicht wird es auch ein Geduldsspiel“, mutmaßt Raab.

An der Startelf wird der Übungsleiter wohl noch am Sonntag feilen müssen. Erneut sind viele Spielerinnen angeschlagen. Kapitänin Alice Hellfeier laboriert weiter an Rückenproblemen. Top-Torjägerin Sina Zorychta ist aufgrund einer Zerrung fraglich. Auch Alexa Steffans, Scarlett Hellfeier, Katharina Brzeski und Keeperin Kim Stawowy haben unter der Woche nicht trainiert. „Bis 12.30 Uhr habe ich für die Aufstellung Zeit. Wir lassen uns überraschen, aber nicht entmutigen“, so der Coach.

Der SV Budberg II wartet in der Landesliga-Rückrunde noch auf seinen ersten Punktgewinn. Mit nur 16 Punkten, allerdings noch zwei Nachholspielen, sind die Fußballerinnen von Trainer Michael Hoffmann auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Daher würde ein Punktgewinn im Derby beim GSV Moers II guttun. Abwehrchefin Steffi Behrens ist nach ihrer Ampelkarte für die Partie gesperrt. „Das werden wir anderweitig kompensieren müssen“, sagt Trainer Michael Hoffmann. Er hofft, dass seine Mannschaft die gleiche kämpferische Einstellung wie in der Vorwoche an den Tag legt. Denn er vermutet: „Wer das erste Tor macht, gewinnt.“

Zwischen dem dritten und elften Tabellenplatz liegen in der Bezirksligagruppe des SSV Lüttingen nur zwölf Punkte. Daher ist für die Xantenerinnen, die als Elfte derzeit einen Abstiegsplatz innehaben, noch alles möglich. Die Mannschaft von Burkhard Euwens empfängt den viertplatzierten SV Donsbrüggen. Wieder muss Euwens die Startaufstellung umstellen. Katja Schulz, Mira Gielen sowie die Schwestern Kerstin und Steffi Kremers haben sich abgemeldet. Karla Beuckmann ist schwanger und steht dem Team nicht mehr zur Verfügung.

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