Frauenfußball : Keine Schonfrist für den SV Budberg

Frauen-Fußball: Das Auftaktprogramm des Regionalliga-Aufsteigers ab dem 26. August hat es in sich.

Bei hochsommerlichen Temperaturen hat Trainer Jürgen Raab am Sonntag davon abgesehen, die Fußballerinnen des SV Budberg über den Platz zu scheuchen. Nach einem kurzen Aufwärmproramm nutzte der Regionalliga-Aufsteiger ein kurzes, lockeres Trainingsspielchen zum ersten Abtasten mit acht Neuzugängen.

„Viele Spielerinnen kennen sich schon aus den höheren Ligen. Da fällt die Integration leicht“, beobachtete Raab das Miteinander. So wurden Sabrina Tinz und Katharina Presch, die aus der Bezirksliga kommen, von den erfahrenen Budberger Fußballerinnen direkt in ihre Mitte genommen. Bei der anschließenden Besprechung war eines der vorwiegenden Themen der am Wochenende erschienene Spielplan der Regionalliga West. Eine Schonfrist gibt es für den Aufsteiger nicht.

Der Neuling trifft an den ersten fünf Spieltagen auf Teams, die vergangene Saison auf den vorderen Tabellenplätzen zu finden waren. „Das sind mit Sicherheit nicht die angenehmsten Gegner. Allerdings müssen wir als Aufsteiger die Euphorie mitnehmen. Da ist es nicht unbedingt ein Nachteil, wenn wir die starken Vereine vorne weg haben. Diese Teams müssen sich nach der Vorbereitung möglicherweise auch erst noch finden“, so Raab.

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Der Auftakt in Deutschlands dritthöchster Spielklasse findet am 26. August auf heimischem Kunstrasen gegen die SpVg Berghofen aus dem Dortmunder Raum statt. Der Budberger Kader hat sich nicht mehr verändert. Von seinen zwei Wunschkandidatinnen hat Raab in der vergangenen Woche eine Absage erhalten. So bleibt es bei 19 Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen, die das Abenteuer „Regionalliga“ angehen werden.