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Frauenfußball: SV Budberg gewinnt mit 8:0, TuS Borth verliert mit 0:12

Niederrhein-Pokal : Budberger Frauen im Eiltempo eine Runde weiter

Die Regionalliga-Fußballerinnen spielten im Niederrhein-Pokal in Mönchengladbach nur 45 Minuten, schossen bis zum Abbruch aber acht Treffer. Der TuS Borth kassierte gegen Velbert eine 0:12-Pleite.

Im Eiltempo durften sich die Fußballerinnen des SV Budberg ihrer Aufgabe in der zweiten Runde des Niederrhein-Pokals entledigen. Zur Halbzeit der Partie beim Landesligisten FSC Mönchengladbach lag der Regionalligist nach Torerfolgen von Elona Sadiku (3), Julia Behrens (2), Sadiat Babatunde, Scarlett Hellfeier und Jennifer Schlittke bereits mit 8:0 vorne, als die ohnehin nur zu neunt an den Start gegangenen Gastgeberinnen nach zwei Verletzungen um das vorzeitige Ende des ungleichen Vergleichs baten und so einer vermutlich zweistelligen Niederlage zuvor kamen.

Allzu viele Rückschlüsse ließen die ungleichen 45 Minuten des Pokalabends für den Regionalligisten nicht zu. Trainer André Birker musste sogar noch mit anschauen, dass die zuvor schon angeschlagene Scarlet Hellfeier, die für die Partie aber grünes Licht gegeben hatte, nach einem Foulspiel einen Schlag auf den Kopf abbekommen hatte und ausgewechselt werden musste. Viel Glück hat die erfahrene Nummer 10 im Dress des SVB in dieser Spielzeit wahrlich nicht.

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So steht einmal mehr ein Fragezeichen hinter ihrem Einsatz am kommenden Sonntag, wenn der SVB in der Meisterschaft auf Arminia Bielefeld trifft. Der Zweitliga-Absteiger, im Westfalen-Pokal überraschend schon in erster Runde ausgeschieden, ist nach bescheidenem Saisonbeginn inzwischen wieder auf Betriebstemperatur angekommen und nunmehr seit vier Regionalliga-Spielen ohne Punktverlust. Birker ahnt, was da auf sein Team, das zudem auf Charlyne Silvente Perez verzichten muss, zukommen wird: „Es wird gegen die Arminia sauschwer werden.“

Die Kreisliga-Frauen des TuS Borth mussten wie erwartet im Niederrhein-Pokal die Segel streichen. Zu stark waren die Gegnerinnen von der SSVg Velbert. „Es war eine nette Erfahrung, mal gegen einen Viertligisten zu spielen, auch wenn die Niederlage sehr deutlich ausfiel“, resümierte Trainer Sascha Lange. Der Niederrheinligist gewann mit 12:0 (5:0). Die größte Chance auf den Ehrentreffer vergab Christin Küppers kurz vor dem Ende nach einer Ecke per Kopf.