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Frauenfußball: Budberg verliert in der Regionalliga mit 0:8

Frauen-Fußball : SVB und Schalke auf einer Höhe: 0:8 zum Auftakt

Die Budbergerinnen haben den Saison-Start in den Sand gesetzt. Sie unterlagen dem VfL Bochum, weil sie oftmals zu weit von den Gegnerinnen entfernt standen.

Katharina Presch ist bekennende Anhängerin des FC Schalke 04. Dem ging es am Freitagabend in München nicht ganz so gut, doch inzwischen weiß auch die Fußballerin des SV Budberg, wie sich ein 0:8 anfühlt. Mit eben jenem Ergebnis schlichen nämlich auch Katharina Presch und ihre Mitspielerin nach Abschluss des ersten Regionalliga-Spieltags vom Platz des VfL Bochum.

Das 0:8 (0:7) musste die Budberger Stürmerin natürlich nicht allein auf ihre Kappe nehmen. „Das war ein kollektives Versagen“, stellte ihr Trainer nach dem Abpfiff fest. Die Liste der Mängel mochte Raab gar nicht bis zum Ende besprechen. Doch was ihn besonders geärgert hatte, war die fehlende Aggressivität, mit der seine Mannschaft im Duell bei einem der Aufstiegsaspiranten der Liga aufwartete. Will man in Bochum eine Chance haben, dann sollte daran gedacht werden, die VfL-Spielerinnen auch ein wenig zu fordern. „Wir aber waren viel zu weit weg von den Gegenspielerinnen“, so Raab.

Derlei Freiraum nutzten die Blau-Weißen gleich zu sieben Treffern im ersten Durchgang. Besonders ärgerlich war, dass sich die einzelnen Treffer wie Kopien der vorherigen anfühlten. „Ich hatte die Spielerinnen vor dem Anpfiff noch auf die Spielweise des VfL hingewiesen“, haderte Budbergs Trainer damit, dass seine Ansprache offenbar nur wenig Gehör im Kreise seiner Aktiven gefunden hatte. Immerhin, des Trainers Wunsch und Aufforderung zur Halbzeit, das Debakel nicht zweistellig ausfallen zu lassen, kamen Budbergs Spielerinnen mit nur noch einem Gegentreffer nach der Pause zumindest nach.

Raab wird sein Programm für die Woche umstellen. Statt Konzentration auf das anstehende DFB-Pokalspiel am kommenden Sonntag wird das 0:8 aufgearbeitet werden. Das wird nicht nur für Katharina Presch kein Spaß werden.

Es spielten: Gareißen; Babatunde, Beyer, Fleischer, Hake, Steinsträter (46. Tinz) Sadiku (46. Roth), Hellfeier, Rekus (46. Sissay), Köchl, Presch (46. Steffans).