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Frauenfußball: Budberg muss sich gegen Essen mit Außenseiterrolle begnügen

Frauenfußball : Budberg muss sich mit Außenseiterrolle begnügen

Die Regionalliga-Fußballerinnen erwarten am Sonntag die U20 des Bundesligisten SGS Essen. Goalgetterin Sina Zorychta fällt lange aus. In der Abwehrzentrale muss Sabrina Tinz passen. Annika Michel kehrt in die Offensive zurück.

Wenn die Regionalliga-Fußballerinnen des SV Budberg den „Pechvogel des Jahres“ in ihren Reihen bestimmen müssten, würden alle Finger vermutlich ganz schnell auf die Mittelstürmerin zeigen. Sina Zorychta hatte sich nach ihrem im Sommer erlittenen Fußbruch pünktlich zum Saisonstart wieder in das Team gespielt. Vier Wochen später, am vergangenen Sonntag beim Meisterschaftsspiel in Aachen, musste die 23-Jährige gleich das nächste Missgeschick hinnehmen. Wieder der Fuß, und auch wenn es diesmal „nur“ ein Haarriss ist, wird Zorychta die nächste Pause einlegen müssen. Einige Wochen werden es werden, in denen die Budbergerin zum Zuschauen verdammt ist.

Vor dem Heimspiel am Sonntag, 13 Uhr, gegen die U20-Vertretung des Bundesligisten SGS Essen muss Trainer Andre Birker also einmal mehr das Team umstellen. „Wir spielen uns zu wenige Chancen heraus. Und das liegt sicherlich auch daran, dass wir die Mannschaft immer wieder verändern müssen“, nennt er einen Grund, warum es bislang erst zu drei Punkten in vier Spielen gelangt hat. Neben der Offensive um Zorychta wird am Sonntag auch die Innenverteidigung ein neues Gesicht erhalten.

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Sabrina Tinz, in der Abwehrzentrale bislang überzeugend an der Seite von Kapitänin Alice Hellfeier, musste aus privaten Gründen absagen. Sarah Hake ist zwar wieder dabei, dennoch wird Birker zu Positionsumstellungen gezwungen sein. Annika Michel, beim TuS Borth groß geworden und über Budbergs zweite Mannschaft in den Kader des Regionalligisten gestoßen, hat ihren beruflichen Lehrgang beendet und wird in die Offensivabteilung zurückkehren.

Gegen die sehr sturmfreudigen und in dieser Spielzeit schon dreimal erfolgreichen Essener Gäste muss sich der SVB mit der Rolle des Außenseiters begnügen. „Ich bin kein Freund, von Beginn an auf einen Punkt zu spekulieren“, sagt Birker. „Auch wenn wir am Sonntag der Underdog sind, wir wollen dagegen halten und uns nicht verstecken.“