Vor dem Derby im Viertelfinale Moers gegen Budberg – GSV-Trainer Gören glaubt an Pokal-Gesetze

Moers · Heute Abend steigt um 19.30 Uhr das Viertelfinale des Niederrhein-Pokals beim GSV Moers. Dem Niederrheinligisten wurde ein echter Pokalkracher zugelost. Es gilt, die Regionalliga-Fußballerinnen des SV Budberg zu bezwingen.

 Hasan Gören trainiert die GSV-Frauen.

Hasan Gören trainiert die GSV-Frauen.

Foto: ERWIN POTTGIESSER

Der Kampf um den Halbfinal-Einzug wird zum Derby.

„Wir sind in der Favoritenrolle, und der müssen wir uns stellen. Einfach wird‘s nicht. Moers ist eine relativ abgezockte Truppe“, hütet Budbergs Coach Jürgen Raab sich davor, den unterklassigen Gegner trotz einiger Abgänge zur Winterpause zu unterschätzen. Die erfahrene GSV-Torschützin Nadja Sissay benötigt nicht viele Chancen zum Torerfolg. Ihr Trainer Hasan Gören setzt auf die bekannte Floskel, dass der Pokal seine eigenen Gesetze habe.

„Sportlich wird‘s schwer, aber im Pokal ist alles machbar. Wir wollen die Schwächen des Gegners nutzen“, hat sich Gören schon einen Plan zurechtgelegt. Er kann personell aus dem Vollen schöpfen. Raab muss hingegen auf einige Leistungsträger verzichten. Claudia vom Eyser ist nach ihrem Kreuzbandriss operiert worden. Marie Blittersdorf laboriert an einer Sprunggelenksverletzung. Frauke Fleischer (Knieprobleme) und Marie Schneider (Rückenschmerzen) fallen ebenfalls aus. Dafür stößt Katharina Brzeski wieder zum Kader. „Sie wird unserem Spiel gut tun“, so Raab.

(SK)
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