Franziska Schuster vom TuS Xanten in Baku im Finale über 100m-Hürden

Olympisches Jugendfestival in Baku : „Notfalls muss ein Hechtsprung her“

Trainer Werner Speckert zum Endlauf von Franziska Schuster in Baku über 100m-Hürden.

 Werner Speckert weiß mittlerweile, warum Franziska Schuster nicht einverstanden war mit ihrem Vorlauf über 100m-Hürden beim Europäischen Olympischen Jugendfestival in Baku. „Das Nachziehbein ist nicht richtig gekommen“, sagt der Leichtathletik-Trainer des TuS Xanten, der dem Finale entgegenfiebert. Samstagmorgen um 7.25 Uhr deutscher Zeit werden in dieser Sprintdisziplin die Medaillen vergeben. Und „Franzi“ will eine mit nach Hause nehmen.

„Sie wird sich volle Lotte reinhängen – trotz der Schwächung“, sagt Speckert. Die 17-Jährige hatte den Vorlauf mit einer Erkältung absolviert und war als Viertschnellste der drei Durchgänge ins Finale eingezogen. „Weil Franzi angeschlagen war, ist sie da sehr locker und ohne Erwartungen reingegangen.“ Erwartungen und Ansprüche sind jetzt natürlich größer geworden. Spreckert: „Es wird vorne eng werden im Finale. Die letzten zwei Schritte muss Franzi ganz lang ziehen, selbst wenn sie stürzen sollte. Notfalls muss ein Hechtsprung her.“

Wie der Trainer weiter mitteilte, sei Franziska Schuster für die Schweden-Staffel nominiert worden. Sollten das deutsche Quartett das Halbfinale überstehen, werde die Xantenerin im Endlauf über 200 Meter eingesetzt. Distanzen der Schweden-Staffel sind zudem die 100, 300 sowie 400 Meter.

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