Lokalsport: Flügelspieler Sengutta muss sich in Geduld üben

Lokalsport: Flügelspieler Sengutta muss sich in Geduld üben

Zwei Verletzungen haben den 19-jährigen Basketballer aus Xanten zurückgeworfen. Er trägt das Trikot der BG Lintfort.

Hinter ihm liegt ein Sportjahr am Basketball mit Höhen und Tiefen. Mark Sengutta hat sein Ziel, bei der Senioren-Mannschaft der BG Lintfort in der 1. Regionalliga zum Einsatz zu kommen, erreicht. Doch wegen zweier langwieriger Verletzungen musste der 19-jährige Xantener Zwangspausen einlegen. Da ist es von Vorteil, wenn der Trainer einen nicht fallen lässt. "Mark bringt alles mit, um ein wichtiger Spieler bei der BGL zu werden. Doch zunächst muss er an seiner körperlichen Fitness arbeiten und wieder den Anschluss schaffen", sagt der Coach.

Liebke verfolgt die Entwicklung des jungen Flügelspielers, der wegen seines Spielverständnisses auch eine Guardposition einnehmen kann, schon seit einigen Jahren. Der Xantener, der wie Junioren-Nationalspieler Alex Möller bei den Romans anfing, geriet früh in den Fokus der Auswahltrainer. Liebke war damals zudem beim Westdeutschen Basketball-Verband tätig und holte den groß gewachsenen Schüler, der durch seine Schnelligkeit auffiel, in den U12-Kader. Der Xantener verbesserte sich stetig, so dass er als 16-Jähriger auch bei der BGL mittrainieren durfte. Als U18-Basketballer folgte der Wechsel zum Kamp-Linforter Verein, der bekannt ist für seine gute Jugendarbeit. Und für die BGL sprach überdies die Tatsache, dass vor Sengutta etliche Rookies ihre Chance bekamen und den Sprung in den Kader der "Ersten" schafften.

So wurde Mark Sengutta mit offenen Armen empfangen. Die etablierten Spieler sehen ihn nicht als Konkurrenten an, sondern geben bereitwillig Tipps. Mit Beginn dieser Saison wollte der Erstsemester-Student der Betriebswirtschaftslehre durchstarten. Die 1. Herren waren in die 1. Regionalliga aufgestiegen, die "Zweite" spielt in der Oberliga um Punkte. Doch eine Woche nach Ende der vergangenen Spielzeit zog er sich eine Kreuzbandverletzung am rechten Knie zu. Nach der unfreiwilligen Auszeit meldete sich Sengutta bei Liebke zurück und kam zu zwei Kurzeinsätzen. In der Oberliga war er einer der Leistungsträger. Doch dann kam der nächste Rückschlag: Bei einem Sturz im Training brach der Handwurzelknochen - wieder wochenlang zusehen.

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So fallen seine Ziele für 2018 bescheiden aus. "Ich möchte den Trainingsrückstand aufholen und mich über regelmäßige Einsätze in der zweiten Mannschaft für die Erste empfehlen", meint Sengutta, der die 84 auf dem Trikot trägt. Um dann, so schiebt er hinterher, alsbald in der 1. Regionalliga "richtig mitzuspielen", also zehn bis 20 Minuten auf dem Feld zu stehen.

Liebke hält dem Youngster, der als schneller Verteidiger viele Rebounds holt, die Tür offen. "Mark bringt ein gutes Gesamtpaket mit. Für sein Alter ist er schon sehr weit. Nun gilt es für ihn, den nächsten Schritt zu machen." Der Unterstützung des Trainers darf sich Mark Sengutta jedenfalls weiter sicher sein.

(PUT)
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