Erste Alpiade hat in Alpen mit sieben Vereinen stattgefunden

Offenes Sportfest der Alpener Vereine : Alpener entdecken olympischen Geist

Bei der ersten „Alpiade“, die am Sonntag rund um das Schulzentrum stattfand, präsentierten sieben Alpener Vereine sich und ihre Sportarten. Die Zahl der Besucher und Teilnehmer blieb allerdings weit hinter den Erwartungen zurück.

Das Motto „Aktiv in Alpen – Schauen und Staunen, Mitmachen und Spaß haben“ war Programm bei der ersten Alpiade, die am vergangenen Sonntag von insgesamt sieben Alpener Vereinen veranstaltet wurde. In allen Ecken und auf dem Rasen des Sportzentrums an der Fürst-Bentheim-Straße wurde geschaut, gestaunt, gelacht und mitgemacht. Und auch in der Großraumhalle, auf dem Kleinspielfeld an der Sekundarschule und den Tennisplätzen der Viktoria wurde insgesamt fünf Stunden lang Sport getrieben.

Initiator des großen Sportfestes war der Gemeindesportverband (GSV). Ziel der Alpiade ist, dass Vereine die Zusammenarbeit untereinander verbessern. Sieben der 20 Alpener Clubs hatten mit großem Einsatz ihre sportlichen Betätigungsfelder errichtet, als der GSV-Vorsitzende Hans-Jürgen Sura die Gäste zur Premiere-Veranstaltung begrüßte.

Während sich viele Erwachsene die Angebote interessiert ansahen, begaben sich die Kinder und Jugendlichen mit je einem Stations-Laufzettel, die ihnen von Mitgliedern der Veener Borussia ausgehändigt wurden, zu den verschiedenen Ständen. Die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) bot einen Dreikampf für den Nachwuchs an, die Älteren stellen ihr Lauftalent über 800 Meter in unterschiedlichen Zusammensetzungen in Staffeln unter Beweis.

Von den vielen jungen Startern, die die Disziplinen Weitsprung, Schlagball oder Kugelstoßen und einen Sprint erfolgreich absolvierten, erzielten die erfahreneren Jugendlichen Felix Kall (Platz eins), Gabriel Meiss (Platz zwei) und Max Dunker (Platz drei) die meisten Punkte in den Dreikämpfen. Die Fußball-Abteilung der Viktoria, vertreten durch Johannes Hoogen, Luca Coenen, Stefan Funker, Jürgen Rischer sowie Björn Niedrig, richtete einen Wettkampf an einer Schussgeschwindigkeitsanlage aus und stellte die Spielfläche für einen Menschenkicker bereit.

Jan Malmstrom von der LG Alpen testete seine Schusskraft an der Anlage der Viktoria Fußballer (l.) Derweil zeigte Susanne Schubert vom RV Eintracht Veen dem dreijährigen Luis die richtige Haltung auf dem Shetland-Pony Verle (r.). RP-Fotos: OO. Foto: Ostermann, Olaf (oo)

Am vorderen Rand des Rasen-Spielfeldes bezog der Moderator der Alpiade, der Bönninghardter Ortsvorsteher Herbert Oymann, seinen Platz. Er führte aufschlussreiche Gespräche – unter anderem mit Josef Jürgens, einem der Trainer des Aikido-Dojo-Vereins, der zu zwei Präsentationen in die Sporthalle einlud. Großer Andrang herrschte derweil am Stand von Eintracht Veen, der mit einem Pferd und zwei Ponys zum Reiten einlud.

Margitta Steinmetzer und Heinke Busch-Hackstein sorgten als Vertreterinnen der Behinderten-Sport-Gemeinschaft für ein unterhaltsames musikalisches Aufwärm- sowie Fitnesstraining im Stil von rhythmischen Aerobic-Bewegungen und Funktionsgymnastik. Das Ultimate Frisbee Team „Black Flies“ vom BSV Bönninghardt mit den Gründungsmitglieder Henrik Baumgärtner sowie Maren Bald stellte Wurftechniken vor. Handball- und Tennis-Techniken vermittelten Mitglieder sowie Trainer der Viktoria. Auch die DLRG-Ortsgruppe war vor Ort und gab Einblicke in die erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

Die Zahl der Besucher blieb allerdings weit hinter den Erwartungen der Organisatoren zurück. Für den GSV-Vorsitzenden Sura allerdings kein Grund, Trübsal zu blasen. Im kommenden Jahr, wenn die Alpiade erneut stattfinden soll, werde das Interesse bestimmt größer sein, sagte er.