Lokalsport: Erfolglose Suche nach dem "Feuerwehrmann"

Lokalsport: Erfolglose Suche nach dem "Feuerwehrmann"

Fußball-Kreisliga A: Der TuS steht weiter ohne Trainer da, so dass der 73-jährige Vorstandssprecher Heribert Kerkmann in Veen die Elf betreuen wird. Zeitgleich trifft Viktoria Alpen auf den SV Orsoy.

Weil die Suche nach dem "Feuerwehrmann" bislang erfolglos geblieben ist, wird Heribert Kerkmann am Sonntag als Interimscoach des TuS Xanten im A-Liga-Derby bei Borussia Veen an der Seitenlinie stehen. Für ihn als Urgestein kommt es nicht in Frage, die Mannschaft im Stich zu lassen. Wenngleich der Sprecher des Fußballvorstands mit seinen 73 Jahren die Partie lieber als interessierter Zuschauer verfolgen würde.

Die sportliche Situation ist bedenklich. "Die Mannschaft muss sich endlich am Riemen reißen", sagt Kerkmann. Der TuS liegt als Tabellenvorletzter nach einer Pleitenserie sechs Punkte hinter dem Relegationsrang. Die Rot-Sperren von Stürmer Pascal Seitz und Kapitän Ogün Sengül sind abgelaufen. Dion Rückbeil, der wegen eines Knöchelbruchs noch keinen Saison-Einsatz vorweisen kann, steht vor der Rückkehr auf den Platz, wie Kerkmann meint. Am Sonntag setzt er aber noch aus.

Kerkmann sowie Christian Hauk, der Coach der Veener, kennen sich gut und schätzen sich. Der Borussia-Trainer gehörte mal dem Xantener Fußballvorstand an. Zur aktuellen Entwicklung am Fürstenberg wollte er sich nicht äußern, allerdings zum Hinspiel, das die "Krähen" mit 3:4 verloren: "Da haben wir defensiv nicht gut gestanden. Das hat sich mittlerweile aber geändert." Lediglich Julian Meier fällt aus.

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Das zweite Derby steigt bei Viktoria Alpen. Der Tabellenvierte trifft auf Asche auf den SV Orsoy, der mit 27 Zählern längst noch nicht gerettet ist. "Die Alpener Mannschaft ist sehr kampfstark. Da dürfen wir nicht nachgeben", so Trainer Harald Kluth. Personell siegt's ganz gut aus. Ob Stephan Barth sein Comeback gibt, ist ungewiss. Wegen einer Grippe musste er mit dem Training aussetzen. Alpens Coach Jörg Schütz geht davon aus, dass er seine Elf vor dem Lokalduell nicht groß motivieren muss. Marcel Sura ist angeschlagen, Dan Tooten nach seiner schweren Verletzung "auf einem guten Weg", wie Schütz bemerkt.

Björn Quints Bilanz als Trainer von Concordia Ossenberg gegen den SV Büderich ist blitzsauber - drei Spiele, drei Siege. "Die Serie möchte ich fortsetzen." Allerdings fallen gleich drei Torhüter aus, so dass Henrik van de Mötter aus der "Zweiten" aushelfen muss. Stefan Tebbe, der mit Büderich die Concordia empfängt, will Quints Serie beenden und die eigene weiterführen. Sein Team hat die letzten fünf Partien gewonnen. Ob auf Asche oder Rasen gespielt wird, entscheidet sich erst kurzfristig. Dominik Tebbe und Daniel van Husen fallen aus, womöglich auch Jan Busch.

Der SSV Lüttingen rechnet im Spiel bei der DJK Lintfort mit großer Gegenwehr. Davon geht Trainer Denis Krupic jedenfalls nach den letzten Ergebnissen des Drittletzten aus: "Der Gegner hat sich gemausert. Wir müssen schon eine Top-Leistung abrufen." Max Reimers und Julien Medrow gehören wieder dem Kader an. - Viel Platz wird erneut auf der Ersatzbank des SV Sonsbeck II sein. Coach Johannes Bothen rechnet damit, dass ihm für die Heimpartie gegen den Rumelner TV höchstens 14 Balltreter zur Verfügung stehen. Immerhin kann er wieder auf Nico ten Elsen sowie Matthias Buschhaus bauen.

(PUT)