Lokalsport: Eine Saison für die Vereinsgeschichte

Lokalsport : Eine Saison für die Vereinsgeschichte

Tennis: Der Herren von SW Budberg haben auch ihre letzte Begegnung auf dem Weg in die 2. Verbandsliga gewonnen. Die Alpener Mannschaft musste Tabellenrang eins nach der Niederlage im Spitzenspiel hergeben.

Die Budberger Herren waren in dieser Meden-Saison in der offenen Klasse nicht zu bezwingen. Die Sonsbecker Herren 30 haben den Klassenerhalt in der 2. Verbandsliga so gut wie sicher.

Die Herren des TC Schwarz-Weiß Budberg wurden auch in ihrem letzten Saison-Spiel in der Bezirksliga ihrer Favoritenrolle gerecht. Auf heimischer Anlage gab's in der sechsten Partie den sechsten Sieg. Diesmal zogen die Spieler von GW Moyland mit 1:8 den Kürzeren. Obwohl die Budberger schon vorher als Meister der Gruppe A feststanden, zeigte die Mannschaft nochmals, warum sie zurecht aufsteigt. Kapitän Mario Lesic, Sven André. Jerome Lehmann, Tom Hübel sowie Sven Kolberg, der sich im Match-Tiebreak mit 14:12 durchsetzte, waren für die Einzelpunkte verantwortlich. Nach dem vorletzten Spieltag verabschiedete sich der Spitzenreiter mit beeindruckenden 47:7 Matchpunkten in die Sommerpause.

Der Auswahl gehörten noch Oliver Michalski, Dario Durazzo, Mathias Boese, Max Hamelmann sowie Jona Gronzki an. Sie sicherten sich einen Platz in der Clubhistorie. Noch nie hat eine Budberger Herren-Mannschaft in der offenen Klasse in der 2. Verbandsliga am Netz gestanden.

Der Jubel der Herren 30 des TC Sonsbeck nach dem wichtigen 6:3 in der 2. Verbandsliga in Heiligenhaus fiel verhalten aus. "Es sieht gut mit dem Klassenerhalt aus", sagte Benedikt Giesbers. Der Kapitän wollte die Glückwünsche des Gegners aber noch nicht annehmen. Denn Rechnerisch sei der Abstieg immer noch möglich. Der Druck vor dem abschließenden Derby am Samstag gegen den TV Schwafheim ist durch den Auswärtserfolg allerdings wesentlich kleiner geworden. In Heiligenhaus mussten die Gäste in den Einzeln mehr zittern als gedacht. Thomas Luyven verlor sein Match an Position 2 trotz einer 6:1, 3:0-Führung. Spitzenspieler Dominik Schütze musste ebenfalls seinem Gegenüber gratulieren. Tim Kollert, Benedikt Giesbers sowie Tim Scheuvens gewannen ihre Partien. Schütz/Luyven beendeten dann das hochklassige Einser-Doppel siegreich. Tim Hörath/Kollert und Giesbers/Scheuvens zogen nach.

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Die Herren von Viktoria Alpen gaben in der 2. Verbandsliga die Tabellenführung ab. Schuld war die 4:5-Niederlage im Spitzenspiel beim TC Mühlheim-Raffelberg. Lennart van Campen musste wegen einer Verletzung aufgeben. Ärgerlich war die Schlappe von Felix van Berck, der sein Einzel im Match-Tiebreak (8:10) abgab. Durch die deutlichen Erfolge von Philipp Hammerschmidt und Tim Rosin stand's 2:4 nach den Einzeln. Für van Campen rückte Lukas Holtbrink nach, der das Doppel mit Rosin gewann. Im ersten Doppel behielten Stuart Rehfuß und van Berck im Match-Tiebreak (12:10) die Oberhand, während Patrick Klein/Hammerschmidt im Match-Tiebreak (3:10) unterlagen. Dennoch ist das Rennen um die Meisterschaft weiterhin offen, da beide Mannschaften noch gegen den Dritten TC Bredeney antreten müssen, der vor der Saison als Aufstiegsfavorit gehandelt wurde.

Die Alpener Herren 55 hatten spielfrei und wollen am nächsten Samstag den Klassenverbleib in der 2. Verbandsliga perfekt machen. Sie müssen bei der TIG Heegstraße in Essen mindestens drei Begegnungen für sich entscheiden.

Für die Damen 50 des TC Xanten lief's in der 1. Verbandsliga von Beginn an nicht rund. Personelle Ausfälle waren der Grund, warum die Mannschaft ihr Saisonziel verfehlte. Schon vor dem letzten Spiel in Vluyn steht fest, dass die Domstädterinnen den Abstieg nicht mehr verhindern können.

Zwei Partien vor Ende der Spielzeit sind die Damen 55 des TC Solvay Rheinberg guter Dinge, auch im nächsten Jahr in der 2. Verbandsliga aufzuschlagen. Zwei Begegnungen wurden gewonnen, das letzte Spiel beim TC Kartause jedoch mit 3:6 verloren. Alle Doppel gingen an die Gastgeberinnen. Angela Spangenberg, Sabine Dreyer und Roswita Wormann hatten ihre Einzel positiv abgeschlossen.

(PUT)
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