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Lokalsport: Ein schnelles Tor würde Budberg guttun

Lokalsport : Ein schnelles Tor würde Budberg guttun

Frauen-Fußball: Der Niederrheinligist tritt morgen in Solingen an. Der SVB II und Lüttingen wollen für den Klassenerhalt punkten.

Hürde um Hürde nimmt der SV Budberg in der Niederrheinliga zum ersehnten Aufstieg. Mittlerweile haben die Fußballerinnen sieben Siege in Folge gefeiert. Einzig der verpatzte Rückrunden-Auftakt gegen den mittlerweile ärgsten Meisterschaftskonkurrenten, MSV Duisburg II, steht in die Niederlagen-Statistik des Tabellenführers zu Buche. Die Anspannung ist aufgrund des dünnen Punkte-Vorsprungs vorm hartnäckigen Verfolger groß.

"Wir dürfen uns nur ein Remis erlauben. Und wenn wir fünf Spieltage vor Saisonende oben stehen, wollen wir natürlich aufsteigen", sagte Trainer Jürgen Raab. Morgen geht's für seine ambitionierte Elf zum SV Eintracht Solingen. Dort erwartet der Übungsleiter wieder eine defensiv agierende Truppe, die den Gästen durch ein Abwehrbollwerk das Leben schwer machen möchte. "Ein schnelles Tor wie gegen Walbeck würde uns da guttun", hofft Raab auf einen frühen Offensivschlag. Nina Hegmann wird nach ihrem Ausflug als Sturmspitze des Ligaprimus wieder in der Zweitvertretung auflaufen. Joana Zugehör ist nicht da. Dafür rücken Marie Schneider und Julia Faupel wieder in den Kader.

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Noch 15 Punkte sind in der Frauen-Landesliga für den SV Budberg II zu verteilen. Gewinnt der Tabellenzehnte morgen bei der DJK Barlo, wäre ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt getan. "Dann wären wir die Sorge quitt", frohlockte Trainer Daniel Kühn. Insgesamt vier Zähler fehlen dem SVB noch, um genügend Abstand zwischen sich und die direkten Abstiegsplätze zu bringen. Auf der Anlage des Achten haben die Budbergerinnen morgen jedoch einen schweren Gegner vor sich. "Barlo ist sehr heimstark. Wir sind da gewarnt", erklärte der Übungsleiter. Seine Personalliste sei zwar nicht voll, aber für eine gute erste Elf werde es reichen, verriet der Kühn weitergehend. Verzichten muss der SVB auf der rechten Außenseite auf Christin Wähnert.

Nach dem Erfolgslauf Anfang der Rückrunde tat sich zuletzt auf dem Punktekonto des SSV Lüttingen in der Bezirksliga nichts mehr. Daher würde ein "Dreier" dem Team von Burkhard Euwens mit Blick auf den sicheren Klassenerhalt auswärts gut stehen. Die Fischerdörflerinnen gastieren beim SV Walbeck II. Regelmäßig endeten die Partien gegen den direkten Tabellennachbarn, der einen Zähler vorm SSV steht, mit einem knappen Resultat. Anne Derpmann und Katja Schulz reisen nicht mit. Für Melina Klenk ist die Saison nach einer Knieverletzung beendet. Im Gegensatz zur Vorwoche steht Torjägerin Franziska Riedel wieder in der Startelf.

(sfk)