2. Dreiband-Bundesliga Nur sieben Doppel-Spieltage für den BC Xanten

Xanten · Mit zwei Neuzugängen geht der Bundesliga-Absteiger in die neue Saison. Bei Kapitän Roger Liere ist die Vorfreude allerdings getrübt. Das liegt am Modus und Spielplan.

Gehören weiter der ersten Xantener Dreiband-Mannschaft an (v.l.): Dirk Harwardt, Roger Liere und Jack van Peer.

Gehören weiter der ersten Xantener Dreiband-Mannschaft an (v.l.): Dirk Harwardt, Roger Liere und Jack van Peer.

Foto: Ostermann, Olaf (oo)

Es sind noch knapp sechs Wochen bis zum ersten Spieltag der neuen Zweitliga-Saison im Dreiband. Mit dabei ist auch die Mannschaft des Billardclub Xanten. Bei Kapitän Roger Liere ist die Vorfreude allerdings getrübt. Das liegt am Modus und Spielplan. Bis zum 30. April 2023 sind nur 14 Partien, aufgeteilt auf sieben Wochenenden, zu absolvieren.

„Es gibt keinen Spielfluss. So wird uns den Spaß genommen“, sagt Liere. Zu allem Überfluss sollen die Xantener am 28. Januar beim BC Regensburg spielen und tags darauf beim rund 500 Kilometer entfernten BC Großrosseln antreten. Für ihn ein Unding. „Ich habe schon nach Regensburg geschrieben und darum gebeten, den Spielbeginn um drei Stunden auf 11 Uhr vorzuziehen. Es wird so schon sehr stressig“, meint Liere. Die Antwort steht noch aus. Sollte der Gegner nicht zustimmen, überlegt er, Einspruch gegen die Ansetzung einzulegen.

Los geht’s für den Bundesliga-Absteiger mit zwei Heimspielen am 8. Oktober gegen Großrosseln und am 9. Oktober gegen Regensburg. Weitere Gegner sind SCB Langendamm, BG Hamburg, BCC Witten II, BC Hilden sowie BSV Velbert. Es gibt noch eine zweite Zweitliga-Gruppe, der ebenfalls acht Teams angehören. Mit zwei neuen Spielern geht Xanten in die Saison. Wesley de Jager (Niederlande) und Volkan Cetin (Türkei) kommen als Verstärkung dazu. Weiterhin zum Kader gehören neben Liere zudem Spitzenmann Huub Wilkowski, Jack van Peer sowie Dirk Harwardt. Xanten ist damit flexibler aufgestellt. Cetin, de Jager, Wilkowski und van Peer spielen auch gemeinsam für den niederländischen Erstliga-Klub aus Tilburg.

„Wenn wir immer immer komplett antreten können, wüssten wir ganz oben mitmischen. Wir haben allerdings noch keine genaue Übersicht der gegnerischen Spieler“, sagt Liere. Der sofortige Wiederaufstieg sei nicht das primäre Ziel.