Lokalsport: Donkenlauf - keine Sekunde geht verloren

Lokalsport : Donkenlauf - keine Sekunde geht verloren

Darauf haben etliche Teilnehmer gewartet: Bei der 17. Auflage des Enni-Donkenlaufs am morgigen Samstag wird von den Aktiven, die das Ziel nach fünf oder zehn Kilometern erreichen, ihre Nettozeit gestoppt. "Die Zeitnahme beginnt jetzt erst mit Überschreiten des Startpunkts. Das ist sicherlich eine Neuerung, die viele freuen wird", sagt Kai Ruthmann vom veranstaltenden AS Neukirchen-Vluyn.

"Wenn das Teilnehmerfeld groß ist und man ganz hinten steht, dauert es eine gefühlte Unendlichkeit, bis man über die Startlinie läuft. Da gehen ein paar Sekunden verloren", weiß Ruthmann. Und dass der Donkenlauf erneut weit mehr als 1200 Aktive auf die zentrale Sportanlage in Neukirchen-Vluyn locken wird, daran hat er keine Zweifel. "Die aktuellen Anmeldezahlen sehen prima aus. Dazu tragen sicherlich auch die 432 Teilnehmer der Emmi-Laufserie bei, die bei uns schon ihre dritte Zielzeit einfahren können", freut sich Ruthmann, dass auch zahlreiche Läufer aus dem nördlichen Kreisgebiet den Weg nach Neukirchen-Vluyn finden. Hier trage die Kooperation mit den anderen Vereinen Früchte.

Mit dem Donkenlauf führt der AS alljährlich eines der größten Laufspektakel am Niederrhein durch. Dabei ist das Event auch bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Sie können in verschiedenen Sonderwettbewerben wie Donki@School, Mini Run, Bio Sport oder der Jugendwertung beim Fünf-Kilometer-Lauf starten. "Hier haben sich insgesamt bereits mehr als 500 Nachwuchsläufer angemeldet", weist Ruthmann auf verschiedene Sonderwertungen hin - etwa für die schnellste Grundschule.

Für die Erwachsenen gibt es natürlich besondere Anreize. So können sich die schnellste Frau und der schnellste Mann mit Wohnsitz in Neukirchen-Vluyner beim Lauf über zehn Kilometer den Titel "Stadtmeister" verdienen. Zudem gibt's Sonderpreise für Firmen und andere Gruppen. Die Enni-Laufserie mit vier Events hat in Neukirchen-Vluyn ihre dritte Etappe - wer bislang keine verpasst hat, darf sich also bereits "Serienläufer" nennen und sein orangefarbenes Finisher-Shirt überziehen. Die Serienwertung über fünf Kilometer führen Carina Fierek vom TuS Xanten und Armin-Gero Beus vom SV Sonsbeck an. Über die doppelte Distanz liegen die Xantenerin Anna-Lina Dahlbeck sowie der Moerser Marc-André Ocklenburg an der Spitze.

Kurzentschlossene können sich am Samstag noch anmelden - bis eine Stunde vor dem Start des jeweiligen Rennens. Mehr Informationen über Startzeiten und Sonderwertungen gibt's im Internet unter www.donkenlauf.de

(RP)