Lokalsport: DJK stellt sich auf Relegationsrunde ein

Lokalsport: DJK stellt sich auf Relegationsrunde ein

Fußball-Kreisliga B: Die Labbecker bekommen wohl die Chance, über den Umweg aufsteigen.

Die Fußballer der DJK Labbeck/Uedemerbruch stellen sich im Kreis Kleve/Geldern auf eine Relegationsrunde ein, die ihnen die Möglichkeit bietet, über den Umweg in die A-Liga aufzusteigen. Trainer Torben Sowinski und sein Team rechnen jedenfalls nicht damit, dass der Kevelaerer SV in den noch drei ausstehenden Partien die Tabellenspitze abgeben wird. Somit würde die DJK an einer Relegationsrunde mit den anderen zwei Zweitplatzierten der B-Ligen sowie dem Viertletzten der A-Liga teilnehmen. Es ginge dann um den letzten freien A-Liga-Platz. Die Runde findet allerdings nur statt, wenn der 1. FC Kleve II nicht direkt aus der Bezirksliga absteigt. Danach sieht's derzeit aber nicht aus.

Sowinski hat derweil einen dicken Hals, weil er morgen in Weeze weiterhin Hendrik Terlinden und Michael Jansen nicht einsetzen kann. Die beiden sind immer noch gesperrt. Die Sperren wären am vergangenen Sonntag abgelaufen. Doch weil der der FC Aldekerk III nicht antrat, verlängerten sie sich um eine Woche. "Das ist Wettbewerbsverzerrung. Am Saisonende müssten Mannschaften, die, aus welchen Gründen auch immer, Spiele absagen, härter bestraft werden", wetterte der Coach, der zudem nicht nachvollziehen kann, dass der SV Hönnepel/Niedermörmter II in der nächsten Spielzeit in der A-Liga starten darf. Der Club aus Kalkar hatte seine "Reserve" in der Winterpause vom Bezirksliga-Spielbetrieb abgemeldet. In der Vorsaison war schon die "Dritte" aus der B-Liga zurückgezogen worden. Sowinski: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hö./Nie. II in der A-Liga bis zum Ende durchhält."

(put)
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