Lokalsport: Direkter Wiederaufstieg gesichert

Lokalsport: Direkter Wiederaufstieg gesichert

Frauenhandball, Dritte Liga: Drittligist verliert gegen den 1. FC Köln. Aufgrund der besonderen Konstellation in der Parallelstaffel fallen die Play-Off-Spiele aus. Damit ist der Aufstieg besiegelt.

Frauenhandball, Dritte Liga: Tus Lintfort verliert zwar gegen den 1. FC Köln. Aufgrund der besonderen Konstellation in der Parallelstaffel fallen die Play-Off-Spiele aber aus. Damit ist der Aufstieg besiegelt.

Es dauerte einige Minuten nach dem Abpfiff, als endlich die erlösende Nachricht übermittelte wurde: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort steigen nun doch noch direkt in die 2. Bundesliga auf. Damit sind die lange Zeit durchgekauten Play-Off-Spiele endgültig vom Tisch.

Der Tabellenführer aus der Oststaffel, die HSG Gedern/Nidda, hatte tatsächlich am letzten Spieltag gepatzt und verlor bei der FSG Ober Eschbach deutlich mit 20:30. Der bis dato Zweite, die HSG Kleenheim, siegte gegen die SG Markranstädt mit 27:22 und holte sich somit auf den letzten Drücker den Meistertitel. Der Verein hatte aber im Vorfeld klar gemacht, nicht aufsteigen zu wollen. Die TuS-Spielerinnen konnten nach Spielende, dass sie daheim gegen den 1. FC Köln mit 31:32 (18:19) verloren, ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

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Die Partiebot von der ersten minute an viel Tempo, mit ansehnlichen Ballstafetten, individuellen Durchbrüchen und schönen Toren. Hin und wieder schlichen sich aber auch Patzer ins Aufbauspiel ein. Für die Zuschauer in der Eyller-Sporthalle waren es attraktive erste 30 Minuten. Auch daher, dass die jeweiligen Deckungsreihen ziemlich viel zuließen. Die Mannschaften hatten eindeutig ihren Fokus auf das Torwerfen ausgelegt und nicht auf das Verhindern. Nach dem Seitenwechsel war es weiterhin ein Kräftememessen auf Augenhöhe - die Führungen wechselten mehrmals. Das Niveau fiel hingen etwas ab, man merkte den Spielerinnen die Intensität des Spiels an. Die Aktionen wirkten nicht mehr so frisch und spritzig. Gerade Lintfort hatte in den letzten Minuten Schwierigkeiten einen geordneten Spielaufbau hinzubekommen. Köln war dahin gehend einen Tick clevererglücklicher, siegte daher verdient.

Ärgerlich für den TuS Lintfort: Die Mannschaft musste zum Saisonfinale noch die ersten beiden Flecken auf ihrer bis dato blütenweißen Heimweste hinnehmen. "Es war ein gutes Spiel und jetzt sind wir aufgestiegen", betonte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein.

(mb)