Lokalsport: Die beste Lintforter Mannschaft überhaupt

Lokalsport: Die beste Lintforter Mannschaft überhaupt

Frauen-Handball, Dritte Liga: Eine Hinrunde mit blütenweißer Weste präsentieren die Mädchen von Trainerin Bettina Grenz-Klein nach dem 32:27-Auswärtserfolg beim 1. FC Köln. Sie ist voll des Lobes für ihr Team.

Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort haben sich ein Sonderlob verdient. Die Mannschaft um Trainerin Bettina Grenz-Klein ist in der laufenden Saison das Maß aller Dinge, hat die Hinrunde nun mit einer blütenweißen Weste und überragenden 22:0 Punkten abgeschlossen. Die TuS-Spielerinnen sind bis dato einfach nicht zu stoppen, gewannen so auch zum Jahresabschluss ungefährdet beim unmittelbaren Verfolger 1. FC Köln mit 32:27 (13:10). Der TuS hat nun die Konkurrenz auf satte sechs Punkte distanziert.

Lintfort präsentierte sich von Beginn an hoch motiviert. Insbesondere in der Defensive herrschte Konzentration und die nötige Anspannung. Dieser Auftritt mit einer unglaublichen Intensität überraschte, weil doch Köln - beste Deckung der Liga - eigentlich in der Verteidigung für Souveränität steht. Diesmal allerdings gab der Gast die Schlagzahl vor: Naina Klein und vor allem die mehrfach clever agierende Inske Kuik rührten im Innenblock Beton an - auf den Halbpositionen überzeugten Eva Legermann und Loes Vandewal. War die Deckung einmal nicht im Bilde, so warf Torfrau Vivien Gosch ihr Können in die Waagschale und entschärfte zahlreiche FC-Großchancen.

Die TuS-Spielerinnen machten vieles richtig und setzten sich verdientermaßen auf 10:4 (18.) ab. Doch die Kölnerinnen wurden in der Endphase des ersten Durchgang stabiler, konnten vor allem den nötigen Druck in der Offensive entwickeln, so dass der Lintforter Torevorsprung schmolz. Aber die TuS-Spielerinnen sammelten in der Halbzeitpause wichtige Kräfte und kamen mit neuem Elan zurück auf die "Platte".

  • Handball : TuS Lintfort ist diesmal richtig gefordert

Das Team holte sich nach wie vor nötiges Selbstvertrauen mit einem überzeugenden Defensivauftritt. Köln hatte Mühe, greifende Strukturen oder Torgefahr aufzubauen. Der TuS Lintfort hatte somit alles unter Kontrolle, da die Mannschaft als Kollektiv auftrat. Die Spielanlage wurde breitgefächert vorgetragen - viele Spielerinnen übernahmen Verantwortung.

"Das gab es bei uns noch nie. Eine überragende Hinrunde, keinen Verlustpunkt - das ist Vereinsrekord", freute sich eine siegestrunkene TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein nach dem Schlusspfiff. "Diese Mannschaft ist so ziemlich die Beste, die es je bei uns in Kamp-Lintfort gegeben hat. Die Mädels haben auch diesmal beim starken 1. FC Köln in einem sehr intensiven Spiel alles aus sich heraus geholt und alles gegeben." Für die Kölnerinnen bedeutet die Niederlage Platz drei nach der Hinserie.

(RP)