Aus Den Vereinen: Der SVB hält an Kunstrasenprojekt fest

Aus Den Vereinen : Der SVB hält an Kunstrasenprojekt fest

Hauptversammlung: Trotz der städtischen Finanzkrise geht der Vorstand davon aus, dass es mit dem Umbau klappt.

Der SV Budberg hofft, noch in diesem Sommer mit dem Bau des geplanten Kunstrasenplatzes beginnen zu können. Der Haushaltsbeschluss der Stadt steht derzeit allerdings noch aus. "Die Politik steht mittlerweile auf unserer Seite", sagte Ulrich Rassier bei der Mitgliederversammlung des Sportvereins im Bürgerhaus. Der stellvertretende Vorsitzende zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt nach den großen Ferien endlich in Angriff genommen werden kann. Ursprünglich sollten die Bagger bereits Anfang März anrollen, doch die schwierige Finanzlage in Rheinberg hatte zur Verzögerung geführt.

Der Verein soll 25 Prozent der Kosten für den 800 000 Euro teuren Kunstrasenplatz übernehmen. "Das ist zu leisten", betonte Rassier. 130 000 Euro an Spenden und Absichtserklärungen lägen bereits vor. Die Sparkasse am Niederrhein habe Grünes Licht für ein Darlehen in Höhe von bis zu 100 000 Euro gegeben. Wenn der SVB selbst als Bauherr aktiv werde, könne das Ausschreibungsverfahren vereinfacht werden. Dadurch seien Kosteneinsparungen möglich. Ende des Jahres soll der Platz fertig sein. Wer das Projekt unterstützen will, kann weiter spenden. Ein Rasenstück auf der Spendertafel ist ab 60 Euro zu haben. Von 360 Parzellen sind rund 220 bereits vergeben. Die Wahlen ergaben keine Änderungen. Dr. Peter Houcken wurde als 1. Vorsitzender bestätigt, ebenso Jörg Amerkamp als 2. Geschäftsführer, Stephan Schmengler als Hauptkassierer und Ulrich Rassier als Datenschutzbeauftragter. Andreas Paul ist der neuer Kassenprüfer. Als Jugendvorstand wurden Marlene Pötters und Christian Lemmen bestätigt. Der Haushaltsbeschluss der Umlage 2013 wurde ebenfalls einstimmig verabschiedet. Houcken dankte allen Mitgliedern, die sich ehrenamtlich engagieren, und blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Rassier klagte über "katastrophale Trainingsbedingungen" der Fußballabteilung, die durch den neuen Kunstrasenplatz verbessert werden sollen. Die Turn- und Tischtennisabteilungen leiden unter finanziellen Belastungen durch Hallennutzungsgebühren. Norbert Schmitz erklärte, eine Beitragserhöhung im kommenden Jahr sei notwendig. Vorschläge für die Zukunft der Vereinszeitung soll eine Fragebogenaktion bringen. Aktuell hat der SV Budberg 1324 Mitglieder, davon 48 Prozent unter 18 Jahren. Hinzu kommen 1289 Familieneinheiten der Schwimmabteilung.

(krsa)