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Leichtathletik: Der Lauf mit der doppelten 18

Leichtathletik : Der Lauf mit der doppelten 18

Beim Alpener Stadtlauf 2009 kommen Ausrichter, Aktive und Zuschauer an dieser Zahl nicht vorbei. Denn am 18. Juli findet die 18. Auflage statt. Die LG Alpen rechnet mit 400 Teilnehmern. Ein Highlight: die Mannschaftsverfolgung.

Für die Zuschauer, die sich am 18. Juli die 18. Auflage des Alpener Sparkassen-Stadtlaufes anschauen wollen, haben sich die Organisatoren etwas einfallen lassen. Um die Teilnehmer auf der Burgstraße, rund 400 sollen's werden, besser beobachten zu können, wird der Start einige Meter nach hinten verlegt. "Die Läufer sind so besser für die Zuschauer zu verfolgen", sagte der Vorsitzende des ausrichtenden Vereins (LG Alpen), Herbert Oymann. Natürlich wird er am Wettkampftag wieder mit dem Mikrofon das Renngeschehen kommentieren.

"Hefesaft" als Prämie

Nicht nur Oymann freut sich ganz besonders auf den Einlage-Verfolgungslauf für 4er-Mannschaften über 1000 Meter. Hier können Sportvereine, Schulen, Firmen, Kegelclubs und andere Vereinigungen mitmachen. Es laufen zwei Teams auf der Burgstraße auf einem Rundkurs von vier Runden à 250 Meter. Die Mannschaften starten nebeneinander – nach dem Startschuss läuft eine Richtung Ortsmitte, die andere Richtung Lindenallee. "Man hat sich immer im Blick, wie bei der spannenden Verfolgung der Bahnradfahrer", erläuterte Vorstandsmitglied Wilhelm Schmitz. Sieger ist das Team, das als erstes alle vier Läufer/-innen über die Ziellinie gebracht hat. Prämiert werden die Leistungen mit "Hefesaft". Für die kleineren Starter gebe es selbstverständlich andere Präsente. Schmitz: "Es gibt keine Ausscheidungsläufe, weil jeder Lauf für sich gewertet wird." 24 Mannschaften, gerne mit einem lustigen Namen, können sich anmelden.

Der Verein teilte weiter mit, dass die angebotenen Läufe durch Veränderungen der Strecke schneller werden müssten. Die Schülerinnen und Schüler starten um 14 Uhr, 1500 Meter sind zurückzulegen. Der Jedermannlauf über fünf Kilometer beginnt eine Viertelstunde später. Die Aktiven müssen zwei Runden durch den Ortskern laufen. Hier findet keine Klasseneinteilung statt. Es erhalten jeweils die ersten sechs der männlichen und weiblichen Teilnehmer ein Erinnerungspräsent. Der Teamwettbewerb schließt sich um 15 Uhr an. Und um 16.35 Uhr startet der beliebte Bambinilauf für Kinder bis zu sieben Jahren (400 Meter). Die Anstrengungen sind nicht umsonst: Jedes Kind erhält ein Eis und eine Erinnerungsurkunde. Startgeld wird für diesen Lauf nicht erhoben. Um 16.45 Uhr steigt der Höhepunkt der Veranstaltung – der 10 000m-Lauf. Der wird auch für den Bunert-Niederrheincup gewertet. Auf die Flottesten warten natürlich ebenfalls Präsente im Zielbereich. Und auch bei der 18. Auflage am 18. Juli wird ein Mannschaftspokal vergeben. In die Wertung kommen jeweils die drei Schnellsten. Der größte vorangemeldete Verein erhält wieder einen Sonderpreis.

(RP)