Deftige Pleite für Millingen im Nachholspiel beim SV Scherpenberg II.

Fußball-Kreisliga A : 1:4 – SV Millingen jetzt Vorletzter

Deftige Pleite im Nachholspiel beim SV Scherpenberg II.

Der SV Millingen hat im A-Liga-Nachholspiel am Mittwochabend die ganz große Chance verpasst. Nichts wurde es mit dem Vorhaben, die Abstiegsränge zu verlassen. Mit 1:4 (0:1) geriet die Mannschaft von Nisfad Grgic beim SV Scherpenberg II unter die Räder.

Damit haben die Moerser den Aufwärtstrend der Millinger von zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen überraschend beendet und die Grgic-Elf dank der besseren Tordifferenz in der Tabelle sogar überholt. Der SVM ist auf den vorletzten Rang abgerutscht.

Den Anfang für den SVS machte Fabian Mende nach 17 Minuten mit einem sehenswerten Lupfertor. Der Kopfballtreffer von Sofian Barakat stellte den SVM eine halbe Stunde vor Schluss schon vor eine schwere Aufgabe. Und es kam noch dicker. Erneut Mende (70.) und Maurice Becker (78.) besorgten die Entscheidung. Sven Hilgert traf drei Minuten vor Schluss noch zum 1:4 – zu spät. Der Millinger Coach musste eine hochverdiente Niederlage seiner Mannen mit ansehen.

„Wir haben uns kaum Torchancen erarbeitet und uns nicht auf das Aschespiel eingelassen“, monierte Grgic. Scherpenberg agierte mit langen Bällen clever aus der eigenen Hälfte heraus und zwang die Millinger zu vielen Fehlpässen. „Es lief einfach alles schief, was schieflaufen konnte. Wir haben uns die Dinger teilweise selber reingelegt“, sagte Grgic weiter.

Der Coach hat aber vor der Partie am Sonntag gegen den Rumelner TV keinen großen Grund zur Sorge. Denn der Abstand auf die Nichtabstiegszone beträgt weiterhin nur zwei Punkte. Nach dem herben Rückschlag hofft er auf den Hallo-Wach-Effekt. „In Rumeln müssen wir ganz anders auftreten“, ergänzte Grgic.