Concordia Ossenberg gewinnt erstes Spiel der Rheinberger Stadtmeisterschaft

Fußball-Stadtmeisterschaft in Rheinberg : Traumstart für Concordia Ossenberg

Der Gastgeber der Rheinberger Fußball-Stadtmeisterschaft bezwang den TuS Borth. Keinen Sieger gab’s in ersten Partie der Gruppe B.

Ossenberg startete mit einem „Dreier“ in die Stadtmeisterschaft auf eigenem Rasenplatz. Budberg musste sich in der Gruppe B mit einem Punkt begnügen.

Mirco Dietrich, Coach von Concordia Ossenberg, blickte mit einem viel sagenden Lächeln aufs erste Turnier-Spiel zurück. Neben dem reibungslosen Ablauf als Ausrichter abseits des Platzes, fiel sein Fazit vor allem wegen der Leistung seiner Jungs auf dem Feld positiv aus. Für den neuen Mann an der Seitenlinie des A-Ligsten war die Partie gegen den TuS Borth der erste Auftritt auf der heimischen Anlage.

„Das ist schon eine neue Erfahrung, auch wenn man sich erst daran gewöhnen muss, dass die Zuschauer so dicht hinter einem stehen“, bemerkte Dietrich. Es zeigte aber auch, dass die Platzanlage an der Schlossstraße gut besucht war. Auf den ersten Treffer mussten alle nicht lange warten. Schon nach zwei Zeigerumdrehungen klingelte es im Borther Kasten – sehr zum Unmut von Gäste-Trainer Frank Misch. „Da haben wohl drei Leute in der Besprechung nicht richtig aufgepasst. Es wurde hoch angelaufen, obwohl wir tiefer stehen wollten. So entstehen natürlich Lücken.“

Einen dieser Freiräume nutzte Stürmer Jonas van den Brock zur Führung. Das hohe Tempo zum Spielbeginn konnte der Gastgeber aber nicht lange halten und verlor den Faden. Der TuS arbeitete sich ins Spiel hinein. „Die nächsten 60 Minuten waren richtig stark von uns“, fand Misch auch positive Worte. Die Belohnung gab’s kurz nach dem Seitenwechsel durch den Ausgleichstreffer von Kevin Kroggel. Effektiver war dann aber wieder Ossenberg.

Der Doppelpack von Nils Hoffacker führte zu einem 3:1-Erfolg. Misch blieb entspannt: „Es ist immer noch ein Testspiel. Das Ergebnis spielt keine Rolle. Wir brauchen auch weiterhin keine Angst vor der A-Liga zu haben.“ Dietrich gab sich selbstbewusst: „Natürlich haben wir jetzt gute Möglichkeiten aufs Finale.“

Für den SV Budberg als klassenhöchsten Teilnehmer ist das Endspiel dagegen noch nicht in Sichtweite. Der Bezirksligist erreichte gegen eine engagierte Elf des SV Orsoy nur ein 1:1. Übungsleiter Ulf Deutz war mit dem Ergebnis nicht einverstanden: „Wir haben uns in der ersten Hälfte zu wenig Torchancen herausgespielt. Orsoy stand sehr tief und hat uns das Leben schwer gemacht.“ SVO-Coach Daniel Zvar fand das Remis gut. Die Defensive stand über weite Strecken stabil, offensiv gab’s neben der „Bude“ von Fatih Sanverdi noch einen Lattentreffer von Erkan Ayna.

„Wir hatten am Ende allerdings auch zweimal Glück“, resümierte der Trainer. Sowohl Jonas Twardzik als auch Benedikt Franke verpassten ihre Einschussgelegenheit nur knapp. Franke hatte zuvor die Führung für die Deutz-Elf erzielt. Für den SVO war der Punktgewinn aber auch mit drei Wermutstropfen verbunden. Tim Ernicke, Zahid Yalvac sowie Kapitän Oshipai von Schwartzenberg verletzten sich während der Partie. Ob sie am Donnerstag gegen den TuS 08 Rheinberg auflaufen können, ist fraglich.

Am Montag setzt sich die Stadtmeisterschaft um 19.30 Uhr mit dem Spiel Borth gegen Titelverteidiger SV Millingen fort.

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