Lokalsport: Büderich hat's geschafft, der SSV zittert

Lokalsport : Büderich hat's geschafft, der SSV zittert

Fußball-Kreisliga A: Mit dem 3:2 gegen Mitaufsteiger ESV Hohenbudberg zog der SVB einen Schlussstrich unter alle Zweifel am Klassenerhalt. Lüttingens Interimstrainer Stefan Kuban wurde die Premiere an der Seitenlinie verhagelt.

Der SV Büderich hat auch die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt aus dem Weg geräumt. Der Neuling, vor der Saison von vielen als erster Kandidat für den Abstieg angesehen, bezwang den Mitaufsteiger ESV Hohenbudberg mit 3:2 (0:2) und sicherte sich mit einem Kraftakt die nötigen Punkte. Der verdiente Pausenrückstand, versehen mit vielen Fehlern im direkten Umgang mit den Gegenspielern sowie einigen falschen Entscheidungen bei Standardsituationen der Hohenbudberger, wurde in der Pause von Büderichs Trainer Stefan Tebbe angesprochen und von seiner Mannschaft anschließend auch korrigiert. Daniel van Husen sorgte mit seinen Treffern in der 62. und 72. Minute für den Gleichstand, ehe es Sascha Ströter vorbehalten war, wenige Minuten vor dem Abpfiff das Tor zum Endstand zu erzielen.

Mit einer 2:4 (1:2)-Niederlage gegen den VfL Rheinhausen endete die Premiere von Stefan Kuban als Interimstrainer des SSV Lüttingen. Die Aussichten auf einen gelungen Einstand und dem damit verbundenen Befreiungsschlag im Abstiegskampf erhöhten sich nach zehn Minuten, als Viktor Brem zur Lüttinger Führung traf. "Wir haben sehr gut angefangen, sind aggressiv aufgetreten, aber mit dem 1:0 haben wir den Faden verloren", beschrieb Kuban die folgenden Minuten, in denen der VfL aufwachte und mit gelungenen Vorstößen bis zum Seitenwechsel den SSV auch in Schieflage brachte. Allen guten Vorsätze, die sich die Lüttinger Mannschaft in der Pause bei Kuban abholte, waren vergessen, als Rheinhausens Goalgetter Jan Gerlich mit einem sehenswerten Schlenzer aus 18 Metern den dritten Treffer der Gäste erzielte. Der SSV kehrte zwar noch einmal zurück ins Spiel, wirkte dabei oft zu hektisch, um sich noch ernsthafte Möglichkeiten erspielen zu können. Die Resultatsverbesserung entsprang einem Foulspiel des VfL. Den fälligen Strafstoß verwandelte Janik Schweers.

Acht Tore, vier Strafstöße und ein Platzverweis - mit einem spektakulären Spiel endete die Erfolgsserie des SV Millingen, der sich nach unbezwungen Auftritten dem TV Asberg auf heimischem, tiefen Rasen mit 3:5 (1:2) beugen musste. Zwei Strafstöße führten zum 0:2-Rückstand der Gastgeber nach 22 Minuten; der erste davon zog für Jonas Lau nach Handspiel auf der Linie auch prompt die Rote Karte nach sich. Zu zehnt bäumte sich der SVM noch vor dem Seitenwechsel auf und wurde durch Konrad Pfingst, ebenfalls vom Elfmeterpunkt aus, mit dem Anschlusstreffer belohnt. Nach dem Pausentee waren die Asberger wieder an der Reihe, die die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit zu drei Gegentoren nutzten. Max Pullich und Konrad Pfingst, mit dem vierten Strafstoß des Tages, durften noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.

(DK)