Fußball : Budbergerinnen drehen irres Spiel

Frauenfußball-Pokal: 6:5 nach 2:5 und 2:0 - die Kühn-Elf wird sich lange an diese Partie erinnern. Lüttingen und Borth siegen klar, Sonsbeck bezieht 0:13-Pleite.

Ungläubige Blicke und pure Freude gaben sich im Moerser Kreispokal beim SV Budberg II die Klinke in die Hand. In der ersten Runde des Moerser Kreispokals ist der Bezirksligist über sich hinaus gewachsen. Ein irres Spiel gegen den Niederrheinligisten Spvgg Rheurdt-Schaephuysen endete 6:5 (2:5) für den Außenseiter, der damit den Pokalfavoriten aus dem Wettbewerb kegelte. Bereits nach einer Viertelstunde waren die Platzbesitzerinnen durch Alexa Steffans und Julia Behrens Treffer optimal gestartet. "Wir haben dem Gegner eine gute Gelegenheit zum Angriff gegeben. Danach waren wir so blockiert, dass gar nichts mehr lief", erlebte SVB-Trainer Daniel Kühn die zwanzig Minuten vor der Pause, als alle fünf Gegentore fast im Minutentakt fielen. In Hälfte Zwei spielte sich der SVB dann wiederum in einen Rausch. Nina Hegmann, Julia Behrens, Katharina Engeln und Lisa Arend ließen mit ihren vier Toren (61./63./65./75.) die Budbergerinnen in haltlosen Jubel ausbrechen.

Der SSV Lüttingen zeigte in einem Spiel auf ein Tor beim Kreisligisten SV Menzelen keine Glanzleistung. Das Bezirksliga-Team ließ gegen die dezimierten, tief stehenden Gastgeberinnen etliche Großchancen aus und rannte sich immer wieder vorm Strafraum fest. Über das Ergebnis von 6:0 (4:0) beschwert sich im Fischerdorf trotzdem niemand. Ruth Kaja (2), Laura Dercks (2), Julia Spolders und Katja Schulz erzielten die Tore.

  • Marina Manca warf fünf Treffer für
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  • Kapitän Daniel Stuers (links) liegt mit
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  • Andre Rieger (rechts), hier im Liga-Spiel
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Eine bekannte Mannschaft hat der TuS Borth mit 3:1 (1:0) aus dem Pokal geworfen. Der SV Neukirchen ist auch im Kreisliga-Betrieb Konkurrent des TuS. Annika Michael war drei Mal für die Gäste vorm gegnerischen Gehäuse zur Stelle.

Sang und klanglos ist der SV Sonsbeck zuhause gegen den VfL Repelen ausgeschieden. 0:13 (0:4) lautete das bittere Endergebnis. Alleine in Hälfte Zwei musste die überforderte SVS-Abwehr zusehen, wie es neun Mal im eigenen Kasten schepperte.

(sfk)