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Führung nach dem ersten Viertel : BGL steht im zweiten Durchgang neben sich

Führung nach dem ersten Viertel : BGL steht im zweiten Durchgang neben sich

Regionalliga-Basketball: Mit 8:26 ging das Viertel vor der Pause an den SV Haspe. Das Schlusslicht kam zwar nochmals ran, am Ende fehlte aber die Kraft.

Das erste Viertel ließ noch Hoffnungen aufkeimen. Doch am Ende musste sich Schlusslicht BG Lintfort gegen den SV Haspe 70 in der 1. Basketball-Regionalliga auf heimischen Parkett mit 77:86 (32:42) geschlagen geben. Und Coach Tobias Liebke träumt höchstwahrscheinlich davon, endlich einmal mit seinem kompletten Kader ein Spiel beginnen zu können.

Janosch Feige musste verletzt passen, Jamie Töps verbrachte das Spiel auf einer komplett gesperrten Autobahn. Allerdings konnte Liebke auf seine Routiniers Paul Krüger sowie auf Till und Thomas, die Brüder Achtermeier, zurückgreifen. Das zahlte sich zu Beginn auch aus. Die BGL startete prima mit klaren Angriffen zum gegnerischen Korb und einer ordentlichen Abwehr. Fünf Minuten lang ließen die Gäste die BGL nicht entkommen, doch nach dem ersten Viertel führte Kamp-Lintfort dann mit 24:16.

Doch die zweiten zehn Minuten brachten bereits eine Vorentscheidung. Während Haspe aufs Tempo drückte, mit nun deutlich treffsicheren Schützen unterm Lintforter Korb, ließ die BGL etwas nach. Die Gäste holten sich den zweiten Durchgang mit 26:8 und hatten so auch eine zehn-Punkte-Halbzeit-Führung eingetütet.

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Jetzt ließen die Gäste aus Hagen nichts mehr anbrennen. Ihr französische Offensivspieler, Hamdi Karoui, wurde zunehmend sicherer. Haspe bestimmte den weiteren Verlauf der Partie, baute seine Führung aus. Bis sich die BGL im Schlussabschnitt schüttelte und in den letzten fünf Minuten zur Aufholjagd blies. Mark Sengutta traf nun von außen, der 15-Punkte-Rückstand schmolz beim 72:75 zwei Minuten vor dem Ende auf drei Zähler.

Nun entschieden Cleverness, Kaltschnäuzigkeit und am Ende auch die Kraft. Von allem hatten die Gäste in dieser Phase etwas mehr. Kamp-Lintfort hatte in der Aufholjagd bereits einige Reserven mobilisiert, musste nun das ein ums andere Mal auch in der Defensive abreißen lassen. So konnten die Hagener erneut den Vorsprung vergrößern – und den verdienten Sieg holen.

Coach Liebke resümierte: „Die schlechte Phase im zweiten Viertel hat uns zu viel gekostet. Wenn man gewinnen will, muss man 40 Minuten etwa auf dem gleichen Niveau spielen. Das ist uns nicht gelungen.“ Punkte: Sengutta (15), Till und Thomas Achtemeier (je 13), Krüger (12), Schild (11), Wittich, Ebiballari (je 5), Mellmann (3).

(zak)