Bei der HSG Alpen/Rheinberg geht das Warten weiter

Handball : Bei der HSG geht das Warten weiter

Die Bezirksliga-Mannschaft aus Alpen und Rheinberg stand auch nach dem Heimspiel gegen Schermbeck II mit leeren Händen da. Die Xantener Männer holten zwei Punkte, während die TuS-Frauen erneut unterlagen.

Es bleibt dabei. Die Bezirksliga-Männer der HSG Alpen/Rheinberg können nicht mehr gewinnen. Seit mehr als einem Jahr wartet die Mannschaft auf einen Punktgewinn. Auch in der Heimpartie gegen den SV Schermbeck II war schnell klar, dass die HSG wieder leer ausgehen wird. Zumal Stammtorhüter Nils Conrad wegen Rückenbeschwerden fehlte. Die Gäste spielten ihr Spiel und brachten Alpen/Rheinberg die nächste Niederlage bei. Die Hausherren unterlagen mit 21:30 (8:16).

„Wir haben einen schlechten Tag erwischt und wieder den Start verschlafen“, sagte Trainer Frank Conrad, der auch auf Alexander Blokisch und Sascha Schröder sowie Jan-Hendrick Leibold, der sich beim Aufwärmen verletzte, verzichten musste. Der erkältete Christoph Kamps kam nur sporadisch zum Einsatz. Conrad: „Durch die vielen Ausfälle mussten wir mit einer nicht gut eingespielten Mannschaft spielen. Dies machte sich natürlich in Abwehr und Angriff bemerkbar.“

 Deutlicher als erwartet bezwang der TuS Xanten den TV Borken II. Mit dem 25:19 (12:10) wurde im dritten Saison-Spiel der zweite Sieg und Dach und Fach gebracht. Doch Coach Falko Gaede musste seine Mannen wie schon gegen den SV Neukirchen II nach einer Schwächephase daran erinnern, sich „zusammenzureißen“.

Die Gastgeber legten gut los. Keeper Niklas Lackmann zeigte früh, dass er an diesem Tag nur schwer zu überwinden ist. „Unser Tor war wie vernagelt“, so Gaede. Doch Borkens „Zweite“ konnte dennoch in der 34. Minute ausgleichen (13:13) und sogar erstmals in Führung gehen. Erst nach einer Auszeit fanden die Xantener wieder in die Spur zurück. Gaede: „Dann ist es uns gelungen, den Willen des Gegners zu brechen.“ An nächsten Samstag beim Tabellenführer HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg wird sich zeigen, ob der TuS in der Spitzengruppe der Bezirksliga mitmischen kann.

Die Xantener Landesliga-Frauen sind meilenweit von der Tabellenspitze entfernt. Der Aufsteiger kassierte in Dinslaken die nächste Abreibung. Mit einer 14:25-Klatsche ging’s zurück in die Domstadt. Das Schlusslicht warf in der ersten Hälfte nur drei Treffer.

Die TuS-Frauen, die erneut ersatzgeschwächt antreten mussten, spielten vor der Pause im Angriff zu statisch. Hinzu kam das Abschlusspech. „Etliche Bälle gingen an die Latte oder an die Pfosten“, sagte Teamsprecherin Lena Gäde. Im zweiten Durchgang traute sich die Mannschaft von Harald Metsches in der Offensive mehr zu. Innerhalb von zehn Minuten erzielten die Gäste sieben Tore. Gäde: „Wir zeigten Kampfgeist und waren auf Augenhöhe mit dem Gegner.“ Doch der Rückstand (3:13) nach einer verkorksten ersten Halbzeit war viel zu groß.

Mehr von RP ONLINE