Kader der BG Lintfort zu klein : Ohne Aufbauspieler Schild läuft nichts mehr zusammen

Basketball-Regionalliga: Die BG Lintfort war in Dortmund mit eingen Entscheidungen der Schiedsrichter nicht einverstanden. Das dezimierte Schlusslicht unterlag mit 57:78.

Die Regionalliga-Basketballer der BG Lintfort konnten erneut nicht zum zweiten Mal in Folge jubeln. Nach dem Sieg über Citybasket Recklinghausen gab’s im Kellerduell bei der SVD 49 Dortmund eine 57:78 (24:36)-Niederlage. Schon vor der Begegnung stand das Vorhaben, dem Sieg über Recklinghausen einen weiteren folgen zu lassen, unter keinem guten Stern. Mit nur acht Akteuren trat das Schlusslicht die Reise nach Dortmund an. Patrick Wittich, Oskar Mellmann und Mark Sengutta fehlten ebenso wie die Center Janosch Feige und Federico Füllgrabe.

So kämpfte die BGL zu Beginn um jeden Ball, ließ aber zu oft die Präzision vermissen. In der Offensive wollten viele Wurfversuche zunächst nicht durch den Korb fliegen. In der Defensive hatten die Gäste enorme Probleme mit Felix Fuhrmann. Ihn bekamen die Lintforter zu keinem Zeitpunkt der Partie unter Kontrolle. So setzten sich die Hausherren bereits früh im ersten Viertel ab und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf zwölf Zähler aus

Nach der Pause schien die BGL zunächst auf einem guten Weg und drückte den Rückstand unter die Zehn-Punkte-Marke. Doch dann kassierte mit Lennard Schild der einzige etatmäßige Aufbauspieler der BGL innerhalb von rund zwei Minuten seine Fouls drei, vier sowie fünf. So musste er in der Folge von der Bank zuschauen „Es ist okay, wenn Schiedsrichter eine kleinliche Linie fahren“, sagre Co-Trainer Michael Deiniger. „Aber die muss dann bitte auch auf beiden Seiten eingehalten werden.“ Michael Schmak, der trotz noch nicht auskurierter Knöchelverletzung die Schuhe geschnürt hatte, besetzte nun die Position des Point Guards. Doch auch er kam, ebenso wie Leutrim Ebiballari, durch einige fragwürdige Pfiffe des Schiedsrichter-Gespanns schnell in Foulprobleme und musste sich folglich in der Defensive zurückhalten. Die Dortmunder spielten sich nun in einen Rausch.

„Dass es schwer werden würde, war klar. Mit so wenigen Spielern wird’s immer eng. Aber ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben. Wir ziehen unsere Lehren daraus“, so Trainer Tobias Liebke. Punkte: Th. Achtermeier (16), Ebiballari (10), Krüger (9), Ti. Achtermeier (8), Schmak (7), Töps (6), Schild, Illbruck.

(woja)
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