Fußball-Kreisliga A : Aufsteiger TuS Borth gehen die Torhüter aus

Am Freitagabend in Rheinhausen fallen drei Keeper aus. Am Sonntag spielt Ossenberg in Millingen.

Derbyzeit in Millingen – der SVM empfängt am Sonntag Concordia Ossenberg. Alpens Trainer Jörg Schütz schiebt indes die Favoritenrolle weit weg.

Seit vier Wochen wartet der TuS Borth auf einen Sieg in der A-Liga. Auf Wunsch des Gegners geht’s für den Aufsteiger schon am Freitagabend zum VfL Rheinhausen. Während die Duisburger eher nach oben blicken, braucht der Aufsteiger jeden Punkt für den Klassenerhalt. „Leider sieht es personell noch schlechter aus“, beklagt Frank Misch. Neben den Abwehrspielern Finn Tammer, Domenik Janßen und Florian Hanz fallen die drei Torhüter Pascal Kastendieck, Juan Segura sowie Jannick Sütthoff definitiv aus. Auch der vierte Keeper Maik Röcke ist angeschlagen. Bei ihm hofft der Coach aber noch auf einen Einsatz.

Stefan Kuban, Trainer des SSV Lüttingen, kann entspannt auf das Heimspiel gegen den Rumelner TV schauen. Die erfolgreiche Startformation vom vergangenen Sonntag muss der 49-Jährige nur auf einer Position verändern. Max Reimers kann nicht mitwirken, dafür kehren Viktor Brem und Maik Schmitz zurück. „Wir wollen an das Repelen-Spiel anknüpfen, um weiter oben dranzubleiben“, sagt Kuban, der die Rumelner in einer „schwierigen Situation“ sieht. „Sie befinden sich mit dem neun Trainer noch im Umbruch und stehen noch nicht da, wo sie leistungsmäßig hingehören.“

Auf ein spannendes Lokalduell freuen sich die Trainer Nisfad Grgic und Mirco Dietrich. Der SV Millingen empfängt Concordia Ossenberg. „Uns kommt das Derby sehr gelegen. Bei den Witterungen wird es auf den Kampf ankommen“, sagt SVM-Coach Grgic. Das Ziel ist klar formuliert: Millingen möchte endlich auch gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel punkten. Luca Christmann und Yannik Manko sind wieder fit.

Dass der SVM als Drittletzter in den vergangenen beiden Spielen satte acht Buden schoss, hat auch der Ossenberger Trainer mitbekommen. Die Concordia-Defensive wird gewarnt sein. Allerdings hat Dietrich ganz andere Sorgen. „Bei uns geht im Moment leider die Erkältungswelle rum.“ Die Trainingsbeteiligung unter der Woche war deshalb ein wenig überschaubarer als sonst. Keine optimalen Bedingungen also vor dem brisanten Duell am Sonntag an der Jahnstraße.

Im Fernduell um den ersten Tabellenplatz hat der TuS Xanten im Heimspiel gegen den TV Asberg möglicherweise einen leichten Vorteil. Denn Viktoria Alpen tritt erneut auswärts an. Vor der Partie beim Vierten MSV Moers schraubt Jörg Schütz die hohen Erwartungen etwas zurück. „Für mich ist Moers einer der stärksten Mannschaften der Liga und deshalb auch der Favorit für Sonntag.“ Zwei Punkte trennen die Viktoria aktuell von Rang eins.

Thomas Dörrer, der die Fürstenberg-Kicker trainiert, hingegen äußert sich deutlich offensiver. „Natürlich sind wir tabellarisch klarer Favorit und in der Lage, den Gegner zu Hause zu beherrschen.“ Die Stärken der Asberger sieht er vor allem im Angriff um Topstürmer Kai Möller, der in acht Einsätzen schon neun Tore erzielte. „Er wird eine Sonderbewachung bekommen“, versichert der 51-Jährige. Am Freitagabend fällt das Training aus – Mannschaft und Trainer lassen sich das Oktoberfest in Wardt nicht entgehen. Die wichtigste Personalie: Mathias Morawin wird mit Nackenproblemen nach wie vor passen müssen.

Für den SV Orsoy steht das nächste Alles-oder-Nichts-Spiel vor der Tür. Das sieglose Schlusslicht trifft auf den Vorletzten SV Scherpenberg II.