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Fußball: Aufsteiger Birten ist vom Klassenerhalt überzeugt

Fußball : Aufsteiger Birten ist vom Klassenerhalt überzeugt

Fußball-B-Ligist Viktoria Birten überwintert auf einem Abstiegsplatz. Zum rettenden Ufer sind es aber nur zwei Punkte.

Für Spannung im Rennen um den Klassenerhalt ist in der Rückrunde der B-Liga gesorgt. Mindestens sechs Mannschaften müssen noch darum kämpfen, auch in der nächsten Saison in der Gruppe eins vor den Ball treten zu dürfen. Eines dieser Teams ist Viktoria Birten. In den ersten 14 Begegnungen dieser Spielzeit gelangen dem Neuling lediglich zwei Siege und vier Unentschieden. Die zehn Punkte, die daraus resultieren, bedeuten die zweitschlechteste Bilanz aller Mannschaften. Und auch das Torverhältnis spricht nicht gerade für den Aufsteiger.

Zusammen mit dem SV Büderich kassierten die Birtener die meisten Gegentore (42), und die 18 geschossenen Treffer unterbot nur Schlusslicht Bönninghardt. Dennoch ist es dem Trainerteam Oliver Siwik und Markus Verhülsdonk gelungen, mit einem positiven Gefühl in die Winterpause zu gehen. Verantwortlich dafür war der wichtige Sieg gegen den SV Büderich, der am letzten Hinrunden-Spieltag gelang. "Da haben wir alles für den Erfolg getan. Wir haben den Jungs vorher gesagt, dass wir voll auf Sieg spielen werden. Das hat zum Glück auch funktioniert", erinnert sich Siwik. Durch den Erfolg gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt ist der Abstand zum rettenden Ufer gering. "Das war für die Mannschaft wichtig, um nicht deprimiert in die Winterpause zu gehen", erklärt Siwik, der felsenfest an den Nichtabstieg glaubt. "Wenn ich das nicht tun würde, wäre ich hier an der falschen Stelle", bekräftigt der Coach.

Damit es nicht nach nur einer Saison wieder in die C-Liga zurück geht, muss jedoch noch an verschiedenen Stellschrauben gedreht werden. Zum einen wären da die vielen Ausfälle wichtiger Balltreter, die die Viktoria in der Hinrunde zu beklagen hatte. Immer wieder sorgten Verletzungen, Urlaube oder berufliche Verpflichtungen dafür, dass der Kader zusammenschrumpfte. Siwik ist sich bewusst, dass sich "diese Ausfälle natürlich nicht völlig vermeiden lassen", verweist aber auch darauf, dass "ein Verein wie Birten so etwas eben nur schwer kompensieren kann." Mehr Einfluss dürfte das Trainerteam allerdings auf die Torgefährlichkeit der Mannschaft haben. Daran soll in der Rückrundenvorbereitung, die am 1. Februar beginnt, gearbeitet werden. Denn nicht selten spielte die Viktoria in der Hinrunde gut mit, brachte sich aber durch leichtfertig vergebene Tormöglichkeiten um den Lohn.

(jhei)