Tennis : Alpener Teams in der Warteschleife

Die Vorfreude auf die neue Meden-Saison ist ungebrochen bei den meisten Tennisspielern von Viktoria Alpen. Die 13 Jugend- und Senioren-Mannschaften würden derzeit eigentlich auf den Plätzen stehen, um sich auf die Spielzeit vorzubereiten.

Doch die behördlichen Anordnungen als Folge des Corona-Virus zwingen auch sie, die Schläger in der Tasche zu lassen. „Eigentlich ist die Gefahr ja im Tennis sehr gering, sich anzustecken. Der Abstand durchs Netz ist groß. Doch allein aus Solidarität zu den anderen Sportarten ist es nachvollziehbar, dass nicht gespielt wird“, sagt Ulrich Holtbrink, der Abteilungsleiter.

Der erste Punkt-Spieltag Ende April wurde bereits abgesagt. Wie’s weiter geht, darüber berät das Präsidium des Tennis-Verband Niederrhein am 2. April in einer Telefonkonferenz. Holtbrink: „Man könnte durchaus die Saison bis in den September strecken. Da sind zwar Verbands- und Bezirksmeisterschaften, die betreffen aber nur einen kleinen Kreis der Medenspieler.“

Auch wenn derzeit in der Halle und auf den Außenplätze der Viktoria-Anlage nicht gespielt werden kann, rechnet Holtbrink nicht mit nennenswerten finanziellen Einbußen: „Ich sehe nicht, dass uns die Mitglieder in Scharen davonlaufen werden.“ Der Abteilungsleiter äußert die Vermutung, dass die Corona-Krise womöglich den ein oder anderen zum Nachdenken bringt. „Sport zu treiben, erhöht die Widerstandsfähigkeit des Körpers. Und so mancher ändert vielleicht auch seine soziale Einstellung.“

(put)