TuS spielt Schlusslicht an die Wand: 30:18 – Xanten düpiert Alpen/Rheinberg

TuS spielt Schlusslicht an die Wand : 30:18 – Xanten düpiert Alpen/Rheinberg

Handball-Bezirksliga: Zwei Punkte und drei Kisten Bier für den TuS. HSG hadert mit Verletzungsmisere.

Es war ein glanzloser Sieg, den die Bezirksliga-Männer des TuS Xanten nach dem Heimspiel gegen das Schlusslicht bejubeln durften. Zu schwach agierte die von Verletzung gebeutelte Mannschaft der HSG Alpen/Rheinberg. Die Gäste, bei denen der 52-jährige Thomas Klenke zwischen den Pfosten durchspielte, unterlagen mit 18:30 (10:15).

Neben den zwei Punkten verdienten sich die Xantener auch drei Kisten Bier. Trainer Falko Gaede muss eine ausgeben, weil sein Team weniger als 20 Treffer kassierte, A-Junior Noah Glenk, weil er seine ersten Tore für die „Erste“ warf und Stefan Swoboda für „seinen“ 30. TuS-Treffer. Der Coach hakte den Heimerfolg schnell ab. Zu wenig spielerische Höhepunkte hatte er von seiner Mannschaft gesehen. In den ersten 21 Minuten konnte die HSG die Partie gar offen halten (7:8). Die Abwehr der Hausherren fand keinen Zugriff. Erst dann setzte sich der Favorit allmählich ab. Für Gaede kassierte der TuS in den 60 Minuten aber zu viele Gegentreffer: „Wichtig waren neben den zwei Punkten, dass sich niemand verletzt hat. Ich habe die Chance genutzt und ein wenig in der Abwehr ausprobiert.“

Sein Gegenüber Christian Klenke „bleibt nichts anderes übrig, als weiter an das Gute zu glauben“. Beim Blick auf die Kaderliste war klar, dass der Aufsteiger im Derby nicht viel reißen wird. Durch die Verletzungsmisere liefen Spieler erneut auf für sie ungewohnten Positionen auf. Das konnte nicht gut gehen. Die Gäste agierten obendrein zu hektisch und liefen immer wieder in Gegenstöße rein. Schlussmann Klenke war mit Daniel Brettschneider bester Handballer von Alpen/Rheinberg. Der Oldie glänzte mit einigen starken Paraden.

TuS-Tore: F. Eichler (6/2), Swoboda (5), Saccullo (4), Erdmann, Sernetz, Glenk (je 3), Kühl, Orlowski, (je 2), N. Eichler, Heiming.

HSG-Tore: Brettschneider (7/1), Leibold (4), Croonebrock, Scheffers Koppers (je 2), Blokisch.

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