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Volleyball-Bezirksliga: 3:0 klingt souverän, ist es aber nicht

Volleyball-Bezirksliga : 3:0 klingt souverän, ist es aber nicht

der Tabellenführer der Volleyball-Bezirksliga, SV Budberg, setzte sich in seinem Heimspiel gegen den Kevelaerer SV II mit 3:0 durch. Das klingt viel souveräner als es war. Denn die einzelnen Satzergebnisse fielen mit 26:24, 26:24 und 27:25 sehr knapp aus.

In allen Durchgängen mussten die Budberger „in die Verlängerung“.

Wir hatten nur noch acht Spieler an Bord“, berichtete SVB-Kapitän Daniel Stuers nach der Partie. Aufgrund von Erkrankungen und anderer privater Hinderungsgründe war der Budberger Kader, der eigentlich 15 Akteure umfasst, so stark zusammen geschmolzen. Weil unter anderem Zuspieler Lutz Rebentisch ausgefallen war, rückte Spielertrainer Timo Bischof von seiner angestammten Position als Libero in die Rolle des Spielmachers. Er machte seine Sache gut.

Insgesamt betrachtet schlug sich das Rumpfteam des Gastgebers achtbar aus der Affäre. „Wir hatten zwar Probleme, zum Ende eines jeden Durchgangs den Sach zuzubinden, aber immerhin haben wir es geschafft, drei Punkte zu holen“, sagte Stuers. Stolz war der Mannschaftsführer auf sein Team, dass ein Acht-Punkte-Rückstand im dritten Satz nicht an der Moral der SVB-Sechs gekratzt hat.

Mit 27 Punkten steuert der Spitzenreiter weiter auf Aufstiegskurs in Richtung Landesliga.